Blick ins Buch

Nicole Kaminski

Literaturkritik ohne Sprachkritik?

Theodor Fontane, Alfred Kerr, Karlheinz Deschner, Marcel Reich-Ranicki und Kollegen. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,1 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 294 Seiten
EAN 9783631658840
Veröffentlicht Dezember 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
76,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Buch hat überhaupt keine Sprache! Mit diesem Urteil einer prominenten Kritikerin lassen sich viele Rezensionen überschreiben: Literatur- und Theaterkritiker enthalten sich oft einer Bewertung der Sprache - das gilt für berühmte Kritiker aus dem 19. Jahrhundert, wie Theodor Fontane oder Alfred Kerr, ebenso wie für Marcel Reich-Ranicki und seine Kollegen. Nach welchen Kriterien bewertet Fontane die Sprache? Warum kritisiert Reich-Ranicki die Sprache so selten? Wodurch werden Sprachbewertungen verdrängt? Die Autorin analysiert über 1550 Rezensionen aus Tages- und Wochenzeitungen, Literaturzeitschriften und Essaysammlungen. Durch die Kategorisierung und Auswertung der zahlreichen Sprachurteile gelingt es ihr, generelle Tendenzen der Literaturkritik und ihres Verhältnisses zur Sprachfrage aufzuzeigen.

Portrait

Nicole Kaminski studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss folgte ein Aufbaustudium in Buch- und Medienpraxis. Ihr besonderes Forschungsinteresse liegt in den Neueren Philologien.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Analyse der Literatur- und Theaterkritiken Theodor Fontanes und Alfred Kerrs - Sprachkritik in Tages- und Wochenzeitungen - Sprachkritik in der Literaturzeitschrift literaturen - Marcel Reich-Ranickis Kritik an Grass, Nabokov und Wellershoff - Karlheinz Deschners Literaturkritik - Die Selbstkritik der Autorenvereinigung Hamburger Dogma.

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