Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die handels- und steuerrechtliche Betrachtung der Bilanzierung von Fußballspielern in den Bilanzen der deutschen Fußballbundesligisten anhand der Bilanzierungsfähigkeit, der Zugangsbewertung und der Folgebewertung untersucht und verglichen.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs hat in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen. Transfersummen in Millionenhöhe sowie lukrative Sponsoren- und Medienverträge führen dazu, dass Fußballvereine zunehmend, wie Wirtschaftsunternehmen agieren müssen und dadurch in wachsendem Maße zur Erhöhung der staatlichen Steuereinnahmen beitragen. Mit dieser Entwicklung rückt auch die Bilanzierung von Spielerwerten immer stärker in den Fokus von Rechnungslegung und Steuerrecht. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, wie Spieler - als zentrale Vermögenswerte von Fußballclubs - bilanziell zu behandeln sind: Handelt es sich um materielle oder immaterielle Vermögensgegenstände? Wie erfolgt ihre Bewertung im Rahmen des Handels- und Steuerrechts?
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie Fußballspieler bei ihrem Erwerb bewertet werden (Zugangsbewertung) und wie sie im weiteren Verlauf ihrer Vertragsdauer in der Bilanz behandelt werden (Folgebewertung). Hierbei spielen nicht nur der Transferwert, sondern auch Abschreibungen und mögliche Wertminderungen eine zentrale Rolle. Zudem stellt sich die Frage, wie solche Wertveränderungen steuerlich berücksichtigt werden. Die Unterschiede in den Regelungen und die komplexe Handhabung bei der Bilanzierung von Fußballspielern führen zu praktischen Herausforderungen für die Vereine, insbesondere hinsichtlich der korrekten und transparenten Darstellung in der Bilanz.