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Von honigsüßen Schmeicheleien über emotionale Erpressung bis kurz vor der finstren Höllendrohung: Es gibt kaum ein Register, das der Erzähler und seine alternde Mutter nicht ziehen, bis sie endlich das erreichen, was ihnen guttut ... >Und die andere? Hat dir wohl nicht gefallen!<�« Der Leser ahnt: Leicht war dieses Mutter-Sohn-Verhältnis noch nie. Mit dem Älterwerden der Mutter wird es nicht eben leichter. Und so gerät zum fintenreichen Scharmützel, was angesichts eines wüst verbeulten Autos eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass die fast blinde Mutter endlich ihren Autoschlüssel abgibt. Und zum herkulischen Kampf, wenn der Sohn sie dazu bringen will, eine Vorsorgevollmacht zu unterschreiben oder gar die Hilfe eines Pflegedienstes zu erwägen. Was wie Verwandtschafts-Catchen beginnt, bringt allerdings auch existenzielle Einsichten mit sich - über Liebe, Tod und Familiengeheimnisse: Warum die komplizierte deutsche Geschichte aus der heimatvertriebenen Mutter machte, wer sie ist, und wie aus lebenslangen Kämpfen am Ende noch Versöhnung und Glück erwachsen.
Norbert Kron, geboren 1965 in München, studierte deutsche und französische Literatur und lebt seit 1992 als Fernsehkulturjournalist und Schriftsteller in Berlin. Er interviewte für Sendungen in ARD und ZDF zahlreiche Kulturschaffende und Prominente, von Juliette Binoche und Michel Houellebecq über Martin Scorsese und Amos Oz bis Günter Grass. Für seine Romane (zuletzt Der Mann, der E.T.A. Hoffmann erfand) erhielt er Stipendien des Deutschen Literaturfonds und der Villa Aurora Los Angeles. Bei Galiani erschien im Frühjahr 2025 der Roman Manchmal ist es sogar lustig. Mehr auf seiner Homepage Norbert Kron ARTstories und auf seinem gleichnamigen YouTube-Kanal.