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Ein Mann, der sich in der modernen Welt verloren fühlt, ist der Protagonist von Ödön von Horváths "Der ewige Spießer". In den turbulenten Jahren der Weimarer Republik, einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit, folgt der Leser dem Antihelden Alfons Kobler auf seiner Suche nach sozialem Aufstieg und persönlichem Glück. Die Geschichte entfaltet sich in einer Gesellschaft, die von wirtschaftlichen Krisen und sozialen Spannungen geprägt ist, und bietet einen scharfsinnigen Blick auf die menschlichen Schwächen und die Absurditäten des Alltags. Horváth zeichnet ein Bild von Menschen, die in ihrer Gier und ihrem Streben nach Anerkennung gefangen sind, und stellt die Frage, wie weit man gehen kann, um seine Ziele zu erreichen. Diese satirische Erzählung beleuchtet die Themen der sozialen Ungerechtigkeit und der moralischen Verkommenheit und regt den Leser dazu an, über die Werte und Prioritäten der modernen Gesellschaft nachzudenken. Durch die Darstellung der inneren Konflikte und der äußeren Herausforderungen der Figuren bietet das Buch eine tiefere Einsicht in die menschliche Natur und die gesellschaftlichen Strukturen. "Der ewige Spießer" lädt dazu ein, die Komplexität der menschlichen Existenz und die Ironie des Schicksals zu erkunden.
Ödön von Horváth, geboren am 9. Dezember 1901 in Fiume, Rijeka als Edmund Josef von Horváth und gestorben am 1. Juni 1938 in Paris, war ein österreichisch-ungarisch Schriftsteller. Er entstammt einer Militärarztfamilie und verbrachte seine Jugend teilweise in Belgrad und Budapest. Nach seinem Abitur in Wien besuchte er psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare an der Universität München und begann zu schreiben. Bekannt wurde er durch zeitkritische Prosa wie Der ewige Spießer, Jugend ohne Gott oder Ein Kind unserer Zeit sowie zahlreiche Theaterstücke (z.B. Geschichten aus dem Wiener Wald, Glaube Liebe Hoffnung).