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Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzungen über die künftige Stellung des Adels, über dessen Schicksal während der Revolution 1848/49. Die Studie analysiert die Grundrechtsdebatten der Frankfurter und der Berliner Nationalversammlung sowie die des österreichischen Reichstags. Der Vergleich legt nahe, dass die aus den bestehenden Ungleichheiten der ständischen Gesellschaft erwachsene Forderung nach Gleichheit nicht wie sechs Jahrzehnte zuvor in Paris die Erklärung der Menschenrechte und die Abschaffung des Adels zur Folge hatte, sondern eine Reduktion des revolutionären Verlangens auf das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz. Eine konsequente bzw. radikale Verankerung dieses Prinzips beschloss lediglich die Berliner Nationalversammlung indem sie nicht nur die Abschaffung der Standesvorrechte und -unterschiede verkündete, sondern auch die des Adels.
Oliver Groß, Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität des Saarlandes 2000-2004, 2005-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landesmuseum Oldenburg, Elsa-Neumann-Promotionsstipendiat, 2008-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2010 Lehrbeauftragter der Universität Potsdam, 2010 Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2012 Lehrbeauftragter der Universität Halle-Wittenberg.
Inhalt: Revolution 1848/490 - Parlamentsdebatten - Verfassung - Grundrechte - Adel - Bürgertum - Standesvorrechte - Standesunterschiede - Adelslegitimation - Adelskritik - Adelsabschaffung - Reaktion - Deutschland - Österreich - Preußen - Frankfurter Nationalversammlung - Österreichischer Reichstag - Berliner Nationalversammlung - Klein- und Mittelstaaten.