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Der deutsche Kolonialismus war eng mit der Entwicklung der Eugenik am Ende des 19. Jahrhunderts verflochten. Ob bei der »Eingeborenenfrage« oder dem Problem der »Rassenmischung«, die Kolonialpolitik diente als Exerzierfeld für die Etablierung einer bürgerlich geprägten »rassischen Ordnung«. Diese trug, wie Parscal Grosse zeigt, aber bereits den Keim zur Überwindung bürgerlicher Gesellschaftsentwürfe in sich, die in der NS-Rassenpolitik ihre Fortsetzung fand.
Danksagung Abkürzungen Einleitung
Kolonialismus, Wissenschaft und Eugenik Der deutsche Kolonialismus Kolonialpolitik und Wissenschaft Kolonialismus und Eugenik
Expansion und Akklimatisation Virchow und die Akklimatisationsfrage in Deutschland Akklimatisation als eugenisches Problem
Kolonialherrschaft und "Eingeborenenfrage" Anthropologie und Kolonialismuskritik vor 1885 Kolonialreform als bürgerliche Sozialreform Eugenische "Eingeborenenpolitik"
"Mischehen" und "Rassenmischung" "Mischehen" und "Rassenmischung" als politisches Problem "Mischehen" und "koloniale Frauenfrage" "Rassenmischung" und die wissenschaftliche Anthropologie
Kolonialismus, Eugenik und der 1. Weltkrieg Die "schwarze Gefahr" Konservativer Militarismus - bürgerlicher Militarismus Eugenik und Militarismus Bürgerlicher Militarismus als eugenisches Konzept Ausblick:"Kolonialismus ohne Kolonien"
Schlussbetrachtung Quellen und Literatur Biographischer Anhang