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Einordnung in eigener Sache: Dieses Buch ist keine unumstößliche wissenschaftliche Universalwahrheit. Die Analysen und historischen Parallelen spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Autors wider. Es ist der Versuch, das Chaos unserer Gegenwart zu ordnen und einen Debattenbeitrag zur Rettung der offenen Gesellschaft zu leisten.
Warum schweigt die Mehrheit, während die Extreme unsere Welt in Brand setzen?
Wir leben in einer Zeit des schleichenden Zerfalls. Aus Furcht vor digitaler Ächtung und "Cancel Culture" räumt die bürgerliche Mitte kampflos den Debattenraum. Aus Ekel vor der moralischen Straflosigkeit elitärer Netzwerke flüchten wir in den Zynismus. Getrieben von Algorithmen, die Wut und Lügen belohnen, verlieren wir das Fundament jeder Demokratie: die Einigung auf eine objektive Realität.
In "Bequem in den Abgrund" hält Patrick Lutz unserer modernen Gesellschaft schonungslos den historischen Spiegel vor. Gestützt auf die schärfsten Denker des 20. Jahrhunderts - von Hannah Arendt über Karl Popper bis hin zu Erich Fromm - analysiert er die tödliche Mechanik der Gegenwart. Er zeigt, dass die Demokratie selten durch einen lauten Knall von außen stirbt. Sie stirbt, wenn ihre Verteidiger im Inneren aus Erschöpfung und Bequemlichkeit kapitulieren.
Eine tiefenpsychologische, historische und geopolitische Spurensuche. Es ist eine schonungslose Diagnose unserer kollektiven Feigheit - aber vor allem ein leidenschaftlicher Weckruf. Denn wer das gesellschaftliche Gift erkennt, kann auch das Gegengift synthetisieren. Es ist an der Zeit, dass die Mitte aus ihrer Bequemlichkeit erwacht.
Patrick Lutz, Jahrgang 1991, ist verheiratet, Vater von vier Kindern und beruflich in der Logistikbranche tätig. Er ist kein studierter Philosoph oder Psychologe - und genau das macht seine Perspektive so authentisch. Als "ganz normaler Bürger" aus der Mitte der Gesellschaft beobachtet er die Risse in unserem Zusammenleben aus erster Hand. Ohne akademischen Filter oder elitäre Distanz verleiht er jener schweigenden Mehrheit eine Stimme, die die Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Extreme täglich spürt, aber im öffentlichen Diskurs längst verstummt ist.