Blick ins Buch

Paul Kristian Klimpel

Bevormundung oder Freiheitsschutz?

Kritik und Rechtfertigung paternalistischer Vorschriften über das Leben, den Körper und die Sexualität im deutschen Recht. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 282 Seiten
EAN 9783631509272
Veröffentlicht April 2003
Verlag/Hersteller Peter Lang
85,90 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Darf der Staat den Menschen vor sich selber schützen? Der Schlüssel für das Verständnis von paternalistischen Vorschriften in einer freiheitlichen Rechtsordnung ist die personale Autonomie. Autonomie kann sich selbst aufheben. Der Mensch kann die Grundvoraussetzungen für zukünftigen Freiheitsgebrauch irreversibel zerstören. Dann ist der Staat zu paternalistischem Handeln berechtigt. Jeder weitergehende Eingriff dagegen ist eine unzulässige Bevormundung. Von den paternalistischen Vorschriften über das Leben, den Körper und die Sexualität dienen manche dem Schutz der personalen Autonomie vor der Selbstzerstörung, andere gehen weit darüber hinaus. Erzwungener Selbstschutz kann jedoch nicht durch den Verweis auf die Moral oder die Gesellschaft gerechtfertigt werden.

Portrait

Der Autor: Paul K. Klimpel, 1970 in Minden geboren, studierte in Bonn und München Rechtswissenschaften. Das parallele Studium an der Jesuitischen Hochschule für Philosophie schloß er mit dem Magister Artium ab. Nach dem Referendariat in Berlin promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2002 ist er Verwaltungsleiter der Stiftung Deutsche Kinemathek - Filmmuseum Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Autonomie - Paternalismus - Rechtsmoralismus - Selbsttötung - Sterbehilfe - Zwangsernährung - Sittenwidrige Körperverletzung - Organspenden - Gurt- und Helmpflicht - Drogen - Kastration - Prostitution - Peep-Show - Pornographie.

Hersteller
Libri GmbH
Europaallee 1

DE - 36244 Bad Hersfeld

E-Mail: gpsr@libri.de