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Port-au-Prince ist eine Stadt der Geister. Banden kontrollieren ganze Viertel, der Staat ist zerfallen, und ausländische Mächte beobachten das Chaos mit kalkulierter Geduld. Marie-Catherine Dessalines, eine erfahrene Ermittlerin mit Vergangenheit bei Interpol, kehrt nach zwölf Jahren Exil nach Haiti zurück. Der Tod ihres Vaters - eines unbequemen Reformers - und eine Serie brutaler Morde führen sie auf die Spur eines Mannes, der mehr als nur ein Gangster ist: Emmanuel "Ti Makak" Janvier, Visionär, Kriegsherr und Architekt eines neuen karibischen Machtprojekts. Je tiefer Marie-Catherine gräbt, desto deutlicher wird, dass der Mord am Präsidenten kein isoliertes Verbrechen war, sondern der Auftakt zu einem langfristig geplanten Umsturz. Waffenlieferungen, geheime Absprachen mit ausländischen Akteuren und eine wachsende militärische Infrastruktur deuten auf etwas Ungeheuerliches hin: die Errichtung eines Bandenstaates - und einer Föderation, die weit über Haiti hinausreichen soll. Zwischen Voodoo-Zeremonien, internationalen Verschwörungen und den Schatten der Kolonialgeschichte kämpft Marie-Catherine nicht nur gegen einen übermächtigen Gegner, sondern auch gegen die Frage, ob Wahrheit in einem gescheiterten Staat überhaupt noch eine rettende Kraft sein kann. Haiti: Der Aufstieg eines Bandenstaates ist ein kompromissloser Neo-Noir-Thriller - politisch, brutal und erschreckend nah an der Realität.
Pavel Tablas is an independent author whose work explores the fault lines of contemporary urban life, political collapse, and informal power. His writing blends noir sensibility with investigative realism, focusing on cities and regions where institutions weaken and alternative systems of authority emerge. Drawing on international perspectives, Tablas examines themes of state failure, organized violence, survival economies, and the human cost of modern geopolitics. His narratives often place individuals inside larger systemsmegacities, criminal networks, border zoneswhere personal choices intersect with structural forces beyond individual control. Tablas's work is characterized by a stark, unsentimental tone and an emphasis on atmosphere, realism, and moral ambiguity. He writes at the intersection of political fiction, neo-noir, and social analysis, aiming to document how power reorganizes itself when official structures disappear.