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Eine verhängnisvolle Nacht verändert Toms Leben für immer: Betrunken prügelt er sich mit seinem Rivalen Diego. Als er am nächsten Morgen wieder zu sich kommt, kann er nicht mehr zwischen Erinnerung und Traum unterscheiden. Diego ist spurlos verschwunden. Hat er ihn erschlagen und im tiefen Wasser des Sees versenkt?
Getrieben von quälender Ungewissheit krempelt Tom sein Leben um. Er macht sich früh selbstständig, holt Bildung nach, hat Erfolg, arbeitet erst mit Freude, dann bis zur Selbstausbeutung. Nach einem Burnout zieht er nach Berlin, um Abstand zu gewinnen; doch auch in der Fremde lässt ihn Diego nicht los. Als Wiedergänger kreuzt er immer wieder Toms Wege. Bis dieser Jahre später an den See zurückkehrt. Dorthin, wo alles begann - und wo die Dämonen der Vergangenheit auf ihn warten.
Peter Gisler Geboren 1948 im Herzen des Zürcher Oberlandes, für ein Dutzend Jahre als Fremder unter Fremden in einer Grossstadt zu Hause, nun wohnhaft im Zürcher Unterland, im Winter träumend von nebelfreien Oberländertagen. Als er seine Arbeit als Coach aufgibt, verschiebt er das Schreiben von der Sachbuchebene (Laufbahnratgeber) auf die literarische und erzählt in «Was bleibt - was geht» (2021) die Geschichte seines Vaters und ehemaligen Verdingkinds als romanhafte Biografie. In seinem neuen Roman vermischen sich autobiografische Spuren mit viel Fiktion. «Diegos Verschwinden» ist sein erster Roman bei Zytglogge.