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Wie denken wir? Wie sprechen wir? Wie handeln wir? Was macht Sprache so bedeutend?
Diese Einführung in das philosophische Nachdenken führt Grundprobleme jeder Philosophie vor: Was können wir über das menschliche Denken, Sprechen und Handeln sagen? Wie bilden wir Begriffe und Theorien? Warum ist Sprache so wichtig für uns als Kulturwesen?
Der renommierte Philosoph Peter Janich führt in die Methodik des Denkens und Argumentierens ein. Dabei entsteht ein schlüssiges Bild des Menschen und der Welt, das nicht nur das naturwissenschaftlich Messbare umfasst.
Peter Janich (geb. 1942) hatte von 1980 bis zu seiner Pensionierung 2007 den Lehrstuhl für Systematische Philosophie mit dem Schwerpunkt Theoretische Philosophie an der Philipps-Universität Marburg inne.
Einleitung: Programm und Anspruch XIKapitel I Das handlungstheoretische Vokabular1. Handeln in der Gemeinschaft 11.1 Handlungstheorie und Handlungsbegriff 31.2 Gelingen und Misslingen 51.3 Handlungsschema und Aktualisierung 61.4 Vollzug und Beschreibung 71.5 Zweck und Realisierung 101.6 Erfolg und Misserfolg 112. Zur Autonomie des Subjekts 142.1 Kooperation und Widerfahrnis 142.2 Mittel und Selbstzweck 152.3 Handlungsergebnis und Handlungsfolge 172.4 Widerfahrnis und Erfahrung 183. Handlungstypen 213.1 Beteiligungshandlung 213.2 Nichtsprachliche Handlung 223.3 Poiesis und Kultur 243.4 Artefakt und Technik 243.5 Künstlichkeit und Naturwissenschaft 263.6 Beobachtung, Messung, Experiment 283.7 Ursache und Wirkung 293.8 Methodische Ordnung 304. Von Menschen und Tieren 334.1 Handeln und Verhalten 344.2 Unterlassungen 354.3 Erklären und Verstehen 364.4 Begreifen und Beurteilen 384.5 Handlungsvermögen als Kulturprodukt 40Kapitel II Das sprachphilosophische Vokabular1. Was ist Sprache? 431.1 Kommunikation und Signifikation 441.2 monologisch versus kommunikativ 452. Methodische Rekonstruktion: zur Aufgabe der Sprachphilosophie 472.1 Sprechen als Handeln 482.2 Methodisch rekonstruieren 493. Sprachliche über nichtsprachliche Handlungen 523.1 Handlungsprädikatoren 533.2 Beispiel und Gegenbeispiel 543.3 Auffordern, bedeuten, gelten 553.4 Befolgen und prüfen 573.5 Adressor und Eigenname 583.6 Apprädikatoren 593.7 Personen- und Dingprädikatoren 603.8 Indikator und Freiprädikator 613.9 Exklusor 624. Anerkennen und Bestreiten: vom Bedeuten zum Gelten 654.1 Anerkennen von Aufforderungen 664.2 Gelingen versus Erfolg von Aufforderungen 664.3 Vom Auffordern zum Behaupten 675. Behauptungen und ihr Gehalt 705.1 Kommunikation und Geltung 715.2 Geschehnisprädikator und Natur 725.3 Zustände 735.4 Nominatoren in Behauptungen 755.5 Kennzeichnungen 766. Fragen 817. Performative Sprechhandlungen im engeren Sinne 838. Zuschreiben statt Beschreiben 858.1 Zuschreiben in Alltags- und Bildungssprache 868.2 Der Gegenstand von Zuschreibungen in menschlichen Lerngeschichten 898.3 Das Poiesismodell der Praxis des Zuschreibens: natürlich und technisch 918.4 Zuschreibung an Urheber und Betroffene: Wer ist verantwortungspflichtig? 938.5 Ein dreifaches Fazit und das Missverständnis des Zuschreibens von "Eigenschaften" 948.6 Terminologische Normierungen: zuschreiben versus beschreiben 968.7 Zusammenfassung 1018.8 Eine Folgerung: Naturwissenschaft und Aufklärung 1029. Formalisieren 1069.1 Vorüberlegungen 1079.2 Satz und Form 1099.3 Metasprache 11410. Definieren 11610.1 Prädikatorenregeln 11610.2 Gegensätze, Ein- und Ausschlüsse 12310.3 Definitionen 127Exkurs: Der vernünftige Dialog als Mittel einer rationalen Hermeneutik 1301. Sprechen als Handeln 1302. Sprechen als vernünftiges Handeln 1323. Reden, Verstehen, Anerkennen 1334. Vermittelte Dialoge 1335. Historische Verortung 136Kapitel III Begriffsbildung1. Wörter und Begriffe (eine Vorüberlegung) 1392. Das Abstraktionsverfahren 1442.1 Zahlen 1442.2 Abstraktion 1462.3 Wort und Begriff 1482.4 Sachverhalt und Tatsache 1503. Das Ideationsverfahren 1543.1 Das Problem 1543.2 Exemplarische Lösung 1553.3 Der empiristische Holzweg 1563.4 Handlungswissen als Lösung 1573.5 Die Ideation 1603.6 Anwendungen 1634. Das Reflexionsverfahren 1654.1 Versubstantivierung 1654.2 Raum und Zeit 1664.3 Reflexion 1685. Weitere Begriffsbildungsverfahren? 171Kapitel IV wahr und falsch1. Vormeinungen 1731.1 Wahrheitskandidaten 1741.2 Wahrmacher 1751.3 Antitrealismus 1782. Der Zweck der Wahrheit 1812.1 wahr oder nützlich 1812.2 Sprachebenen 1823. Begründen und Widerlegen 1853.1 Kriterien 1853.2 Das Anfangsproblem 1863.3 Lebenswelt 1894. Wahrheitstypen 1924.1 wahrhaftig und gewiss 1924.2 Evidenz und Axiom 1934.3 Typen des Scheiterns 1944.4 Wahrheit durch Sprachregelung 1954.5 Wahrheit als Handlungsfolgenwissen 1964.6 Wahrheit aus Erfahrung 1974.7 Allgemeinheiten 2005. Historische Wahrheit 2045.1 Geschichten und Geschehen 2045.2 Naturgeschichte 2055.3 Kulturgeschichte 207Kapitel V Zur Logik1. Historisch-terminologische Vorbemerkungen 2091.1 Wieso "zur" Logik? 2112. Gebundene Rede 2122.1 Zusammensetzungen der Alltagssprache 2122.2 Zusammengesetzte Aufforderungen 2132.3 Rechtfertigungspflichten "der Logik" 2153. Logische Partikel 2173.1 Von Sätzen zu Sätzen 2173.2 Noch einmal: Satz und Form 2183.3 Eine neue Art von Geltung 2193.4 Ein historisches Logik-Beispiel 2193.5 Wahrheitstafel und Syllogismen 2213.6 Subjunktion und Implikation in diesem Ansatz 2213.7 "Wenn-dann" und Alltagsleben 2233.8 Angemessenheit logischer Festsetzungen 2253.9 Angemessenheit und Unendlichkeit 2264. Außerhalb der formalen Logik 2284.1 "tertium non datur" und "der Satz vom Widerspruch" 2284.2 Handeln, Sprechen, Argumentieren 2304.3 Begründen und Beweisen 2314.4 Zwingt Logik? 232Namensverzeichnis 235Sachverzeichnis 236