Philipp Zum Kolk

Hannah Arendt und Carl Schmitt

Ausnahme und Normalität - Staat und Politik. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,8 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 128 Seiten
EAN 9783631592328
Veröffentlicht März 2009
Verlag/Hersteller Peter Lang
36,55 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Carl Schmitt begreift Politik als die Entscheidung des Souveräns über die Ausnahmesituation. Eine Entscheidung, die immer dieselbe Frage stellt: Freund oder Feind? Ganz anders Hannah Arendt. Arendt versteht Politik als das gemeinsame Handeln der Menschen in einem öffentlichen Raum. Philipp zum Kolk versucht dennoch Gemeinsamkeiten zu finden. So entwickelt Arendt ihr Politikverständnis aufgrund der Auseinandersetzung mit Ausnahmesituationen wie dem Totalitarismus oder der Amerikanischen Revolution. Auch das Verhältnis von Politik und Staat scheinen beide Denker ähnlich zu begreifen. Schmitts Begriff der Politik richtet sich gegen den Staat und auch Arendt denkt Politik als eine vom Staat unabhängige Sphäre.

Portrait

Der Autor: Philipp zum Kolk, geboren 1979 in Duisburg, studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft in Duisburg, Leipzig und Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Was ist für Arendt Politik? - Politik bei Schmitt - Das Ende der Politik, der Anfang des politischen Denkens - Entstaatlichung bei Arendt und Schmitt - Die Betrachtung der Revolution als Ausnahme bei Arendt - Verfassung - Demokratie vs. Pluralität bei Schmitt - Schmitts Demokratie als Gegensatz zu Arendts Republikanismus - Souveränität und Ausnahme.

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