Pjotr Pawlenski

Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst

Originaltitel: ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿-¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿. 9,6 cm / 17,8 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 188 Seiten
EAN 9783751830843
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller Matthes & Seitz Verlag
Übersetzer Übersetzt von Anja Dagmar Schloßberger

Auch erhältlich als:

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€ 16,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Pjotr Pawlenski hat die Gewalt des Staates zu seinem Material gemacht. In seiner Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst legt er dem Leser die Ursachen und Mechanismen eines paradoxen künstlerischen Phänomens offen. Pawlenski fragt, was Kunst sein kann, wenn sie nicht mehr bequem und nützlich, sondern wahrhaft unabhängig sein soll. Seine Theorie beschreibt ein Handeln, das den Machtapparat selbst zum Teil des Kunstwerks macht - ein Spiegel, in dem sich Herrschaft und Freiheit begegnen. In der Linie der großen Avantgarden stehend, ist Pawlenski ganz im Heute verankert und denkt Kunst als Widerlegung von Dogmen, als Bewegung des Denkens und der Tat. Wer dieses Buch liest, sieht: Die Grenzen zwischen Künstler und Staat, zwischen Subjekt und Objekt sind weniger fest, als wir glauben.

Portrait

Pjotr Pawlenski, 1984 in Sankt Petersburg geboren, hat mit seinen Subjekt-Objekt-Kunst-Ereignissen die russische Kunst der letzten Jahre maßgeblich geprägt. Nach seiner Flucht aus Russland lebt er seit 2017 in Frankreich, wo er politisches Asyl erhielt. Anja Dagmar Schloßberger, 1974 in München geboren, studierte in München und Moskau, wurde in Berlin über Leonid Lipavskij promoviert. Sie arbeitet und lebt in Berlin. Für die Arbeit an Dem Schrecken auf der Spur erhielt sie das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.