Raimund Philipp

Die Geschichte Chinas als Geschichte von Fetischverhältnissen

Zur Kritik der Rückprojektion moderner Kategorien auf die Vormoderne: ausgehendes Neolithikum, die drei Dynastien. 21,6 cm / 15,3 cm / 4,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 516 Seiten
EAN 9783534400218
Veröffentlicht Mai 2019
Verlag/Hersteller wbg Academic
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Beschreibung

Die vorliegende Arbeit basiert auf der Theorie der Geschichte als Geschichte von Fetischverhältnissen. Ihr Urheber, Robert Kurz, hat den Marxschen Begriff des Fetischs aufgegriffen und zu einer kohärenten und konsistenten Theorie weiterentwickelt. Der Vorteil gegenüber anderen Geschichtstheorien besteht darin, dass abstrakt-allgemeine Kriterien entwickelt wurden, die es ermöglichen, jede Epoche der Menschheitsgeschichte und jede Kultur zu analysieren. Im vorliegenden Essay wird ein erster Versuch unternommen, diese Kriterien auf einen konkreten Gegenstand, das antike China, anzuwenden. Es handelt sich um eine Kritik der Rückprojektion moderner Kategorien auf die Vormoderne. Da diese religiös konstituiert war, verbietet es sich moderne Kategorien in die Vormoderne zu implementieren. Staat und Politik sind allein durch das Kapitalverhältnis entstanden. D.h., die vormoderne religiöse Jenseits-Metaphysik wird abgelöst durch die moderne Diesseits-Metaphysik des Wertabspaltungsverhältnisses. Dies wird von den Vertretern der entsprechenden Fachdisziplinen regelmäßig außer Acht gelassen.

Portrait

Dr. phil. Raimund G. Philipp, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie. Forschungsschwerpunkte: China, Wertabspaltungstheorie, Forschungsaufenthalte in der VR China (Weltsozialismus-Institut, Renmindaxue).

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