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An der Grenze zum Frankenreich, im Jahre 768.
Die Söhne des sächsischen Häuptlings Brun befinden sich auf einem Erkundungsritt. Sie entdecken, dass ein Grenzdorf überfallen wurde und folgen der Räuberbande bis ins Frankenreich. Unterwegs werden sie gefangengenommen; ihr Transport zur Büraburg gerät in einen Überfall, den Grippo und Wolfger wie durch ein Wunder überleben. Zwischen den Toten entdecken sie die Leiche des fränkischen Anführers. In dessen Gewand finden sie eine Urkunde, die ihn als Königsboten ausweist. Ein kühner Plan keimt in Grippo auf. Er will sich als Königsbote ausgeben, um die Büraburg auszuspionieren. Doch ihr Plan, scheitert bereits bei ihrer Ankunft. Sie müssen mit ansehen, wie eine junge sächsische Sklavin brutal ausgepeitscht wird. Grippo und Wolfger retten das Mädchen und schaffen sich sogleich ihren ersten Feind, den Vogt der Burg. Sie finden heraus, dass einige ihrer versklavten Landsleute, im Hurenhaus der Burg, zur Prostitution gezwungen werden. Die beiden Freunde fassen den Plan, alle sächsischen Sklaven zu befreien und sicher in ihre Heimat zu bringen. Bei ihrem Aufenthalt verliebt Grippo sich in Berahta, die Witwe des verstorbenen Kommandanten. Diese Verbindung erweist sich gefährlicher, als Grippo ahnt. Als die Verlobte des toten Königsboten auf der Büraburg eintrifft, verleitet sie Berahta zu einer Kurzschlussreaktion. Schnell wird aus der leichtsinnigen Idee, die Burg auszuspähen, ein gefahrvolles Spiel.
Rainer Härtel wurde 1955 in Montabaur geboren. Seine Jugendzeit verbrachte er bei seinen Großeltern im Westerwald. 1969 zog er nach Marburg und begann eine Ausbildung zum Bertiebsschlosser. Nach seiner Militärzeit war er über vierzig Jahre bei einem kommunalen Betrieb in Marburg beschäftigt und arbeitete dort bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2019. Auch heute lebt er noch mit seiner Frau in der schönen Universitätsstadt.