Blick ins Buch

Rainer Maria Rilke

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

18,7 cm / 12,5 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 192 Seiten
EAN 9783730616888
Veröffentlicht November 2026
Verlag/Hersteller Anaconda Verlag
4,95 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Rilkes epochales Prosawerk - das Opus magnum des Wortmagiers
Der junge dänische Adlige Malte Laurids Brigge kommt nach Paris, um Dichter zu werden. Die pulsierende Großstadt und Kulturmetropole ist um 1900 eine überwältigende Erfahrung voller Gegensätze und faszinierender Anreize. Das Paris des Fin de Siècle steht, verwoben mit Erinnerungen an seine Kindheit in Dänemark, für ein 'neues Leben voller neuer Bedeutungen'. Rilke prägte mit dieser Erzählung das Paris-Bild von Generationen. Ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Moderne von mitreißender Schönheit, Tiefe und Poesie.

- Das große Prosawerk der literarischen Moderne- Ein reiches, schillerndes Sprachkunstwerk- 'Vielleicht musste dieses Buch geschrieben sein, wie man eine Mine anzündet; vielleicht hätte ich ganz weit wegspringen müssen im Moment, da es fertig war.' (Rainer Maria)- Malte nimmt die Welt auf schonungslose und schmerzhafte Weise in all ihrer Rasantheit, Grausamkeit und Fülle wahr. Er ist der Inbegriff des zerrütteten Individuums und Künstlers seiner Zeit und der heutigen.- Kaum ein Text kann es mit dieser sprachlichen Pracht und inhaltlichen Vielschichtigkeit aufnehmen.
Portrait

Rilke wurde 1875 als Sohn eines Prager Beamten geboren. Nach einer erzwungenen Militärerziehung begann er 1896 in Prag ein Studium der Kunst- und Literaturgeschichte, wechselte dann an die Universitäten von München und Berlin. 1901 heiratete er in Worpswede die Bildhauerin Clara Westhoff, löste die Ehe aber bereits 1902 wieder auf. In den darauffolgenden Jahren bereiste er Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloss er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es aber zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluss zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein kurzes Leben ganz seiner Kunst. Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen worden, wurde aber seiner kränklichen Konstitution wegen in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. 1926 starb Rilke nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux. Rainer Maria Rilke gilt als der bedeutendste und einflussreichste deutsche Dichter der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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