Ralf G. Jahn

Schillers größtes Geheimnis - Der Friedrich Schiller-Code

2. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 312 Seiten
EAN 9783656244868
Veröffentlicht August 2012
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Beschreibung

Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, , Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Mai 2008 ist bekannt, daß die Friedrich v. Schiller zugeschriebenen Gebeine in der Weimarer Fürstengruft nicht dem Dichter gehörten. "Der Friedrich-Schiller-Code", das interdisziplinäre Wissenschaftsprojekt des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, hatte dies zweifelsfrei bewiesen.
Dr. Malte Herwig schrieb im SPIEGEL 19/2008: -Der Film, den Ute Gebhardt für den MDR über die Odyssee der Schiller-Schädel-Sucher gedreht hat, gerät zu einem spannenden Lehrstück über die Wissenschaft, eine Meisterklasse der Forschung."
Der Fund des vermeintlichen Schiller-Schädels 1826 -war der Beginn einer abenteuerlichen Geschichte, die einem historischen Thriller ähnelt und erst jetzt, durch moderne DNA-Untersuchungen, vor der Auflösung steht. Verschwörungstheorien, Betrug, Diebstahl und Intrigen spielen darin eine Rolle - und auch die wundersame Vermehrung von Klassiker-Reliquien. Denn seit 1914 liegen sogar zwei mutmaßliche Schiller-Schädel in der Weimarer Fürstengruft.- Und weiter: -Nicht Hypothesen sind wissenschaftlich, sondern ihre Widerlegung - auch gegen allen Glauben und alle Wahrscheinlichkeit. Wissenschaft ist eben kein Wunschkonzert,- so Dr. Herwig.
Dr. Ralf G. Jahn, genealogischer und historischer Fachberater des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und der Klassik Stiftung Weimar bei den Fernsehdokumentationen -Der Friedrich Schiller-Code- und -Schillers Schädel-Schicksal-, außerdem Co-Moderator beim -Goethezeitportal-, ist überzeugt, daß der echte Schädel noch irgendwo existiert. Der Schiller-Experte geht von einer gezielten Vertauschung des Schiller-Schädels kurz nach der Beisetzung 1805 aus. Im Verdacht hat er den Weimarer Prof. Ludwig Friedrich von Froriep, der 1826 bei der Identifizierung der vermeintlichen Schiller-Gebeine eine maßgebliche Rolle gespielt hatte.
Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Klassik Weimar, bezeichnet die -Doppelgänger-Schädel--Theorie von Dr. Ralf G. Jahn als -starke Hypothese-, die das letzte Kapitel um Schillers Schädel noch ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte offenhält.
Das Buch beinhaltet die Geschichte der Schiller-Schädel-Forschung sowie die Forschungen zum internationalen Wissenschaftsprojekt "Der Friedrich Schiller-Code".