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Eine Road-Novel über die Nachleben der Vergangenheit und darüber, was es bedeutet, zur eigenen Sprache zu finden. Adikous Herkunft ist verschwommen, ihre Familiengeschichte verwischt. Dann, in einem drückend heißen Sommer, hält sie es in Paris nicht mehr aus. Adikou fliegt nach Lomé, Togo, dem Geburtsort ihres Vaters, den sie kaum kennt. Wonach sie sucht, ist unklar, die Fragen stellen die anderen: Bist du weiß, Schwarz oder beides, sprichst du Ewe, reist du alleine, woher kommt deine Wut? Entlang der westafrikanischen Küste und bis in die USA sucht Adikou nach einem Platz in der Geschichte - und schafft sich ein Erbe aus Schlangenhäuten, Skylines und stickigen Nächten.
Raphaëlle Red wurde 1997 in Paris geboren, wuchs in Deutschland auf und wohnt derzeit in Berlin. Sie studierte zunächst Sozialwissenschaften, danach Literatur und schloss 2020 mit einem Master in Literarischem Schreiben an der Université Paris VIII ab. Zurzeit forscht sie an der Freien Universität in Berlin zu zeitgenössischer Literatur der afrikanischen Diaspora. Ihre Texte wurden auf Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht. Adikou ist ihr Debütroman. Patricia Klobusiczky, geboren 1968, übersetzt aus dem Französischen und Englischen, unter anderem Werke von William Boyd, Marie Darrieussecq, Petina Gappah, Hélène Gestern und Anne Serre. Sie ist auch als Moderatorin und Dozentin tätig.