Reinhard Weber

Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933

Herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz, den Rechtsanwaltskammern Bamberg, München und Nürnberg und der Pfälzischen Rechtsanwaltskammer Zweibrücken. 1. Auflage. 24,1 cm / 15,9 cm / 2,4 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 336 Seiten
EAN 9783486580600
Veröffentlicht Oktober 2006
Verlag/Hersteller De Gruyter Oldenbourg

Auch erhältlich als:

eBook (pdf)
54,95
59,95 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Die in Berufsstand und Gesellschaft integrierten jüdischen Rechtsanwälte Bayerns traf die antisemitische Politik des Nationalsozialismus ab 1933 relativ unvorbereitet. Reinhard Weber zeichnet Schritt für Schritt die Maßnahmen zu ihrer Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung nach. Zahlreiche Einzelschicksale erhellen, was Unterdrückung, Isolierung und Diskriminierung bis hin zum definitiven Berufsverbot 1938 für die Betroffenen bedeuteten. Sichtbar werden die verschiedenen Wege, die die jüdischen Rechtsanwälte seit 1933 einschlugen, sei es in der Emigration oder in dem zumeist vergeblichen Versuch, die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland zu überleben. Der umfangreiche Dokumentationsteil macht die Biografien der 460 betroffenen Personen handbuchartig greifbar.

Portrait

Dr. Reinhard Weber, Jahrgang 1946, ist Historiker und war Archivoberrat am Staatsarchiv München.

Hersteller
de Gruyter Oldenbourg
Genthiner Straße 13

DE - 10785 Berlin

E-Mail: productsafety@degruyterbrill.com