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»Die Dolomiten sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt sind es die schönsten.« Reinhold Messner zeigt uns seine dreisprachige Heimat mit ihrer einzigartigen Dichte an Burgen, Schlössern und Museen. Er weiht uns in ihre geologischen Schätze ein, nimmt uns auf Höhenwege und in malerische Hütten mit. Geht dem Mythos um Andreas Hofer auf den Grund und dem Rätsel Ötzis, der alpines Leben in der Kupferzeit entschlüsseln half und bei den Amerikanern »Frozen Fritz« heißt. Er spürt den Seligkeiten von Bozen nach und der Frage, wie Fremdbestimmtheit und Selbstbehauptung miteinander ringen. Wir erfahren die Geheimnisse des Jodelns und der Bergfeuer, die Feinheiten der Küche zwischen Speckknödel und Spaghetti. Warum Fensterln und Frömmigkeit eng zusammengehören. Und wie der Ausgleich zwischen Freizeitvergnügen und Verantwortung für die Natur gelingen kann. Eine liebevoll-kritische Würdigung vom berühmtesten Südtiroler unserer Zeit Reinhold Messner, Südtiroler mit Leib und Seele, der vom Bauernbuben zum bekanntesten Bergsteiger der Welt wurde, ist seiner Heimat immer eng verbunden geblieben. Hier treffen Südeuropa und der Norden des Kontinents aufeinander und lebt seit jeher ein ganz eigener Menschenschlag. Reinhold Messner spürt mit kritischer Heimatliebe den Besonderheiten der Region nach - zwischen Italien und Österreich, Dolomiten und Ortler, Brenner und Meran, zwischen Ötzi und Wellness-Oasen, Fremdbestimmheit und Selbstbehauptung. Mit neuen Passagen u.a. zu Tourismus, Nachhaltigkeit und politischer Autonomie
Reinhold Messner, 1944 in Südtirol geboren, wuchs in einem Bauerndorf auf. Bereits 1949 ging er zum ersten Mal in Begleitung seines Vaters auf einen Dreitausender. Nach seinem Technik-Studium arbeitete er kurze Zeit als Mittelschullehrer, ehe er sich ganz dem Bergsteigen verschrieb. Als Felskletterer, Höhenbergsteiger und Abenteurer hat er immer wieder Grenzen versetzt. Für ihn ist Abenteuer eine kulturelle Lebensäußerung und sein Tun nicht auf Rekorde, sondern auf Erfahrung aus. In über fünfzig Büchern und einem Dutzend Filmen erzählt er das Abenteuer Berg und Wüste, das den aufgeklärten Menschen seit 250 Jahren umtreibt. Mit der Reinhold Messner Stiftung übernehmen Diane und Reinhold Messner soziale Verantwortung für die Bergvölker im Himalaja, Karakorum, Hindukusch, in den Anden und im Kaukasus. In seinem Bemühen, den traditionellen Alpinismus als Narrativ in die Zukunft zu tragen, hat er eine einzigartige museale Struktur geschaffen - das Messner Mountain Museum in den Bergen Südtirols. Reinhold Messners persönlichstes Projekt: das »Reinhold Messner Haus« - eine ehemalige Seilbahnstation am Helm in der Dolomitenregion 3 Zinnen. Hier werden Werte, die für ihn essenziell sind, hinterfragt, vorgetragen und diskutiert: Gefahr, Entschleunigung, Stille, Nachhaltigkeit, Tourismus und Alpinismus. Zuletzt erschien von Reinhold Messner der SPIEGEL-Bestseller »Gegenwind. Vom Wachsen an Widerständen«. Weitere Infos, auch zu Vorträgen: www.reinholdmessner.com