Renate Genth

Über Maschinisierung und Mimesis

Erfindungsgeist und mimetische Begabung im Widerstreit und ihre Bedeutung für das Mensch-Maschine-Verhältnis. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 274 Seiten
EAN 9783631383858
Veröffentlicht März 2002
Verlag/Hersteller Peter Lang
85,90 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Grundrätseln der Maschinisierung wird hier eine Lösung gewiesen: z.B. der Frage, wie es kommt, daß der jeweilige Stand der Maschinisierung für die Zivilisation zum Maßstab wird und dem Rätsel, daß die moderne Technik Fluch und Segen zugleich ist und sich daraus ein Zauberlehrlingseffekt ergibt. Der Begriff der Mimesis klärt solche Fragen. Mimesis ist als menschliches Grundvermögen Nachahmung und Anverwandlung zugleich. Sie ist das Verwandlungsvermögen, sich Wahrnehmungen einzuverleiben und in Imaginationen und Vorstellungen umzubilden, und sie ist Quelle schöpferischer Kräfte. In der Moderne gelten die mimetischen Aneignungen der Maschinisierung. Mimesis an Maschinen hat tiefreichende Konsequenzen für das Selbstbild der Menschen und für alle Tätigkeiten. Das Geschehen kann bis zur zivilisatorischen Implosion führen, der mit einer Zivilisationspolitik mittels neuer mimetischer Vorbilder begegnet werden kann.

Portrait

Die Autorin: Renate Genth, 1989-2000 Teilzeitprofessur an der Universität Hannover im Institut für Politische Wissenschaft für Politische Theorie und Wissenschaftskritik. Forschungsthemen: Naturverhältnis; Maschinisierung, neue Medien und Mimesis als Aneignungsweise; Theorien von Hannah Arendt; Frauenpolitik und politisches Handeln von Frauen.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Soziale Mimesis in der industriellen Zivilisation - Mimetische Aneignung - Außen- und Innenansichten der Maschine - Neue Medien und Computer - Mimesis an Maschinen - Maschinisierung menschlicher Tätigkeiten und des Denkens - Naturverhältnis - Maschinisierung als Maßstab der Zivilisation.

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