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Fühlst du dich oft zu empfindlich, zu intensiv oder zu kompliziert für diese Welt? Hast du das Gefühl, dein Leben lang versucht zu haben, "normal" zu funktionieren - und dabei dich selbst verloren zu haben?
Dann ist dieses Buch für dich.
EIN ZEBRA UNTER PFERDEN richtet sich an Menschen, die tief fühlen, schnell denken, viel wahrnehmen - und sich dennoch oft fehl am Platz fühlen. An Erwachsene mit Hochbegabung, neurodivergenter Wahrnehmung, ADHS-, Autismus- oder Hochsensibilitätsanteilen. Und an alle, die spüren: Mit mir stimmt etwas - aber es passt nicht in diese Welt.
René Richter, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beschreibt Neurodivergenz nicht als Diagnose, sondern als innere Landschaft. Mit der kraftvollen Metapher von Zebras in einer Welt voller Pferde macht er verständlich, warum so viele kluge, sensible Menschen erschöpft sind, obwohl sie scheinbar "alles richtig machen".
Dieses Buch erklärt:
warum Anpassung müde macht
warum Maskieren keine Schwäche ist, sondern Überleben
warum Hochbegabung oft mit Chaos, Zweifel und Überforderung einhergeht
warum du nie defekt warst - sondern einfach anders gebaut
Ohne Pathologisierung. Ohne Selbstoptimierungsdruck. Ohne leere Versprechen.
EIN ZEBRA UNTER PFERDEN ist kein klassischer Ratgeber. Es ist ein Buch des Wiedererkennens. Ein Buch, das leise sagt: Vielleicht liegt es nicht an dir.
Wenn du aufhören willst, ein schlechtes Pferd zu sein - und beginnen möchtest, ein gutes Zebra zu werden, dann bist du hier richtig.
Willkommen in deiner Herde!
René Richter, geboren 1969 in Franken, studierte Medizin in Marburg und ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach beruflichen Stationen in Deutschland und der Schweiz lebt und arbeitet er heute in den Niederlanden.
Ein prägender Teil seiner Ausbildung und seiner langjährigen ärztlichen Tätigkeit lag in der Suchtmedizin. Dort begegnete er vielen Menschen, die im klassischen medizinischen Raster oft nicht richtig Platz fanden: hochsensible, hochbegabte, kreative, widersprüchliche Persönlichkeiten - viele von ihnen "Zebras", lange bevor dieses Wort für ihn Bedeutung bekam. Diese Begegnungen haben seinen Blick geschärft für die feinen Übergänge zwischen Anpassung, Überforderung und Selbstschutz.
Im Laufe seiner Arbeit wurde der Kontakt mit hochbegabten und neurodivergenten Menschen zu einem zentralen Schwerpunkt. Nicht als diagnostische Kategorie, sondern als Perspektive auf menschliche Vielfalt, Intensität und besondere Denk- und Wahrnehmungsweisen. Neurodivergenz versteht er nicht als Defizit, sondern als Ausdruck individueller Profile, Ressourcen und oft übersehener Stärken.
Was ihn antreibt, ist das ehrliche Interesse an Menschen, die sich häufig "zu viel", "zu anders" oder "nicht passend" fühlen. In seiner Arbeit geht es ihm darum, diese Erfahrungen verständlich zu machen, ohne sie zu pathologisieren. Statt schneller Etiketten sucht er nach innerer Logik, Sinnzusammenhängen und tragfähigen Erklärungen.
René Richter verbindet psychiatrisch-psychotherapeutische Fachkompetenz mit einer zugewandten, ganzheitlichen Haltung. Er betrachtet Menschen nicht isoliert, sondern in ihrer konkreten Lebenswirklichkeit - mit ihren Beziehungen, ihrem Umfeld, ihren Brüchen und Ressourcen. Sein Ansatz ist differenziert, klar und menschlich zugleich.