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Dieses Werk von Richard Hörner bietet eine umfassende soziologische und rechtliche Einführung in die komplexe Thematik des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Die aktualisierte Auflage von 2026 analysiert die historische Entwicklung des Paragraph 218 StGB sowie die tiefgreifenden ethischen Kontroversen zwischen religiösen Institutionen, der Ärzteschaft und Frauenrechtsorganisationen. Der Autor beleuchtet dabei das Spannungsfeld zwischen dem staatlichen Schutzauftrag für ungeborenes Leben und dem Recht auf weibliche Selbstbestimmung. Neben den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie der Streichung des Werbeverbots, werden auch internationale Rechtsmodelle im Vergleich betrachtet. Das Buch dient somit als fundierter Orientierungsrahmen für die individuelle und gesellschaftliche Urteilsbildung in einer hoch emotionalisierten Debatte.
Richard Hörner hat in Tübingen, Mainz und Frankfurt/Main Soziologie, Philosophie, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften studiert und seinen M.A. gemacht.
Anmerkung zur aktualisierten Auflage 2026, Einleitende Bemerkungen, Historische Entwicklung des §-218, Kurze Anmerkungen, Historische Entwicklung, Derzeitiger Stand, Grundstruktur der heutigen Rechtslage, Straflosigkeit nach der Beratungsregelung, Medizinische und kriminologische Indikation, Historische Indikationsmodelle und Beratung, Information und "Werbung" - §-219 und Abschaffung §-219a, Empirische Eckdaten 2024/2025, Kontroversen, Zentrale Fragen, Rolle des Staates - Grundgesetz und Familie, Bundesverfassungsgericht - zwei Urteile, Reaktionen nach den Urteilen, Vorbelastete Debatte, Emotionale Belastungen in der Schwangerschaft, Ansichten nach den Urteilssprüchen, Richterliches Vorurteil, Technigene Axiome, Problem der Beratungspflicht, Subversives Moment, Heutige Positionen zentraler Akteure, Ärztliche Profession, Kirchen, Menschenrechts- und Frauenrechtsorganisationen, Neue Konfliktlinien, Beteiligte Meinungsgruppen, Kirchen und Religionen zur Abtreibungsfrage, Andere Weltreligionen, Auftrieb nach der Wiedervereinigung, Universeller Anspruch, Papstbriefe, Ausländische Geistliche, Deutsche Intellektuelle, Diskrepanzen, Abfedernde Position, Gruppen und Interessenverbände, Frauenverbände und Wissenschaftlerinnen, Veränderungen der Diskussion 1970-1990, Doppel-Etwas, Problem biologischer Kriterien, Rolle der Frau unter männlichen Strukturen, Selbstbestimmung der Frau, Körperlichkeit der Frau, Verhältnis Mutter-Baby-Kind, Rolle der Wirtschaft (RU-486), Heutige Stellungnahmen der großen Kirchen, Andere Religionen im Diskurs, Weitere Problemfelder, Ärzte und Medizin, "Lebensunwertes Leben", Aktuelle medizinische und bioethische Konflikte, Regelungen in anderen Staaten, Allgemeine Spannweite, Liberale Modelle, Reformierte/intermediäre Modelle (Irland, Spanien), Restriktive Modelle (Polen u.-a.), USA nach "Dobbs v. Jackson", Europa im Überblick, Schlussbemerkungen, Literaturverzeichnis.