Blick ins Buch

Richard Kammermeier

Selbsthypnose und Selbstregulation

21,0 cm / 13,0 cm / 3,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 456 Seiten
EAN 9783567007613
Veröffentlicht September 2026
Verlag/Hersteller tredition

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Beschreibung

Selbsthypnose wird häufig mit Entspannung, geschlossenen Augen oder besonders tiefer Trance gleichgesetzt. Dieses Buch setzt anders an. Es versteht Selbsthypnose als lernbare Form der Selbstregulation: Aufmerksamkeit gezielt organisieren, Suggestionen und Vorstellungen passend einsetzen, die eigene Reaktion beobachten und eine Übung jederzeit verändern oder vollständig beenden. Schritt für Schritt lernen Leserinnen und Leser unterschiedliche Zugänge kennen - von äußerer Orientierung, Atem, Fixation und Imagination bis zu Ressourcenarbeit, Körperregulation, Achtsamkeit, Ideodynamik und Ideomotorik, innerer Vielstimmigkeit, Mustervariation und Zukunftsproben. Nicht eine Standardtechnik steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, welcher Weg für einen konkreten Zweck tatsächlich trägt. Das Buch verbindet fachliche Grundlagen mit vielen kleinen Experimenten, vollständigen Selbsthypnosen und alltagstauglichen Kurzformen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Rückmeldung, Reorientierung und Transfer: Eine hilfreiche Erfahrung soll nicht nur im Übungssessel funktionieren, sondern im Alltag wieder auffindbar und zunehmend selbstständig nutzbar werden. Sieben Vertiefungsfelder führen die Grundmethodik weiter: Schmerz, Leistung, Prüfung und Auftritt, Rauchfreiheit, Essverhalten, Prokrastination sowie Schlaf. Dabei bleiben Grenzen des Selbststudiums ausdrücklich sichtbar. Das Buch ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.

Portrait

Richard Kammermeier ist Diplom-Ingenieur (BA) für Technische Informatik und arbeitet seit 1994 als Trainer, Berater und Coach. Seine Arbeit verbindet systemische und hypnosystemische Perspektiven mit ressourcen-, körper- und traumasensiblen Ansätzen. Im Mittelpunkt stehen Selbstorganisation, Lernen und professionelle Prozessbegleitung - insbesondere die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen wieder Zugang zu eigenen Möglichkeiten und Handlungsspielräumen finden. Coaching und Beratung grenzt er klar von Psychotherapie und Heilkunde ab.