Robert Menasse

Die Lebensentscheidung

Novelle | 'Das ist große und klare Prosa - ohne Allüren, souverän erzählt, mit einem wunderbaren Rhythmus' FAZ | Nominiert für den Österreichischen Buchpreis 2026. 19,0 cm / 11,8 cm ( B/H )
Buch (Softcover), 158 Seiten
EAN 9783518476055
Veröffentlicht Mai 2027
Verlag/Hersteller Suhrkamp Verlag
Book2Look
€ 13,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine 'Lebensentscheidung' und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum neunundachtzigsten Geburtstag in Wien besucht, verschweigt er ihr jedoch seinen vorgezogenen Ruhestand. Und auch das Gespräch mit Nathalie, mit der er seit vier Jahren in Brüssel eine Beziehung führt, über die gemeinsame Zukunft misslingt. Dann treten Schmerzen auf, der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und er fasst eine zweite, radikale 'Lebensentscheidung'. Mit existenzieller Wucht und zugleich leichtfüßig erzählt Robert Menasse in Die Lebensentscheidung von einem Wettlauf mit dem Tod. Eine kunstvoll komponierte Novelle über Leben und Sterben, Liebe und Familie.

Portrait

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Menasse lehrte anschließend sechs Jahre – zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie – an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.