Rudolf M. Kühn

Querdenker in der Pädagogik

Außenseiterpositionen in der humanistischen Bildungslehre. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 120 Seiten
EAN 9783631622001
Veröffentlicht Dezember 2011
Verlag/Hersteller Peter Lang
36,55 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Querdenker in der Pädagogik - dieser Titel meint kein pädagogisches «Querulantentum». Er soll schon auf den ersten Blick erkennen lassen, dass es um Denker geht, die sich bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Ansätze gegen den Bildungsidealismus der humanistischen Subjektivitätspädagogik wenden, die totale Objektivierung von allem und jedem im Dienste individueller «Selbstverwirklichung», die auch den Menschen selbst zum Objekt degradiert. Es sind in der Tat «Außenseiter»; und alles spricht dafür, dass wir gerade heute erneut auf sie hören sollten, wenn es sich darum handelt, unsere Lebenswelt ein wenig menschlicher zu machen.

Portrait

Rudolf M. Kühn, geboren 1936 in Wolfsdorf (Schlesien); nach Berufstätigkeit 1965 Begabtensonderprüfung und Studium an der Pädagogischen Hochschule Bonn; 1968 Staatsexamen; 1969 Studium an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilungen Duisburg und Dortmund; 1971 pädagogisches Diplom und Eintritt in den Schuldienst; Studium der Pädagogik, Philosophie und Theologie an der Universität Bochum; dort 1994 Promotion in Pädagogik.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Die problematischen Thesen der humanistischen Bildungslehre - Infragestellung der Personalitäts- und Subjektivitätsthese - Einsprüche der «Außenseiter» - Konsequenzen für eine un-humanistische Pädagogik - Die ex-zentrische Existenz des Menschen in der Welt - Inter-Subjektivität als konstitutives Prinzip der Bildung.

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