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Was hält zwei Menschen zusammen, wenn alles um sie herum zerbricht? Vincenz ist einfach, arm und deutscher Abstammung. Die Polin Jadwiga ist die schönste Frau im Dorf. Dass er sich in sie verliebt, ist keine Überraschung. Als sie seine Liebe erwidert, verändert sich alles. Im Lehmland, an der Grenze zwischen Polen und Deutschland, gründen die beiden eine Familie. Doch die Geschichte Europas lässt sie nicht in Frieden. Kriege, Besatzung, Vertreibung: Immer wieder reißt die große Politik das kleine Glück auseinander. Rudolf Naujoks "Lehmland" ist ein vergessenes Meisterwerk der deutschsprachigen Literatur, geschrieben von einem Augenzeugen des Grenzlands, das einst Polen und Deutschland verband. Ein Roman über das Europa, das wir verloren haben und das wir noch immer suchen.
Rudolf Naujok, 1903 in Memel geboren, 1969 in Camberg im Taunus gestorben, gehört zu den bemerkenswertesten Stimmen der ostpreußischen Literatur. Mit "Lehmland" erscheint - nach "Brücke am Kanal" - ein zweites Werk aus seinem Nachlass. Nach der Vertreibung aus dem Memelland und Ostpreußen fand Rudolf Naujok seine Familie Ende 1945 in Niedersachsen wieder. In Stelle bei Hamburg leitete er für kurze Zeit eine Volksschule, bis er Anfang 1949 in Camberg im Taunus heimisch wurde. In dem Taunusstädtchen begann seine langjährige Tätigkeit als Klassen- und Fachlehrer. Neben seinem Lehrberuf veröffentlichte er Romane, Erzählungen und Bildbände - ein Werk, das nach seinem Tod 1969 weitgehend in Vergessenheit geriet und nun neu entdeckt wird.