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Der Text untersucht die tiefgreifende intellektuelle Krise, die Heinrich von Kleist durch die Auseinandersetzung mit der Kantischen Philosophie erlebte. Kleist, der zunächst von Kants ethischen und religionsphilosophischen Schriften beeinflusst war, geriet in eine existenzielle Krise, als er die Implikationen des transzendentalen Idealismus erkannte. Diese Philosophie stellte für ihn die Möglichkeit in Frage, absolute Wahrheit zu erlangen, was seine bisherigen Lebensziele und Überzeugungen erschütterte. Der Text argumentiert, dass Kleist möglicherweise nicht direkt durch Kants "Kritik der reinen Vernunft", sondern durch Fichtes "Bestimmung des Menschen" beeinflusst wurde, die den transzendentalen Idealismus in einer Weise darstellte, die Kleist in eine tiefe Verzweiflung stürzte. Diese Krise führte jedoch nicht nur zu einer intellektuellen, sondern auch zu einer künstlerischen Neuorientierung. Kleist begann, die Tragik des menschlichen Daseins und die Illusion der Freiheit in seinen literarischen Werken zu thematisieren. Der Text zeigt, wie Kleists Auseinandersetzung mit der Philosophie seine künstlerische Entwicklung prägte und ihn zu einem der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit machte.
Rudolph Heinrich Genée[1] (er selbst nannte sich Rudolph Genée, ab ca. 1910 fast ausschließlich öffentlich als Rudolf Genée bezeichnet, Pseudonym: P.P. Hamlet, * 12. Dezember 1824 in Berlin; - 19. Januar 1914 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Theaterhistoriker und Rezitator.