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Ein verschlossener Raum. Ein toter Richter. Siebzehn Aufnahmen. Richter Victor Hale wird in seinem Arbeitszimmer tot aufgefunden. Die Tür war von innen verschlossen. Die Fenster sind verriegelt. Niemand wurde dabei beobachtet, wie er den Raum betrat oder verließ. Ein unmöglicher Mord. Doch unter dem Schreibtisch findet Detective Daniel Voss einen digitalen Rekorder. Darauf befinden sich siebzehn Dateien. Die erste Nachricht stammt von Victor Hale selbst. Und sie beginnt mit Daniels Namen. Was zunächst wie eine rätselhafte Nachricht wirkt, führt Daniel und die Spezialistin für digitale Forensik, Mara Klein, immer tiefer in ein Geheimnis, das vor siebzehn Jahren begann. Ein alter Stromausfall dauerte genau elf Minuten. Ein Zeuge verschwand. Beweise wurden verändert. Akten wurden manipuliert. Und ein zehnjähriger Junge verlor einen Teil seiner Erinnerung. Daniel weiß, dass dieser Junge er selbst war. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass der Mord an Victor Hale kein Einzelfall ist. Weitere Tote tauchen auf. Neue Aufnahmen führen immer wieder zu demselben Muster. Siebzehn Dateien. Siebzehn Jahre. Elf verschwundene Minuten. Und ein Archiv, in dem jemand die Geheimnisse anderer Menschen gesammelt hat. Doch dann entdeckt Daniel eine Akte mit seinem eigenen Namen. DATEI #17 DANIEL VOSS Jemand hat ihn seit seiner Kindheit beobachtet. Und jemand kennt die Wahrheit über die elf Minuten, die aus seinem Gedächtnis verschwunden sind. Während Daniel und Mara versuchen herauszufinden, wer hinter dem Archiv steckt, müssen sie feststellen, dass sie selbst längst Teil des Spiels geworden sind. Denn manche Geheimnisse werden nicht begraben, um sie zu vergessen. Sie werden begraben, damit niemand sie jemals wiederfindet.