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Opioidbezogene Störungen (ICD-10 F11; ICD-11 6C43) sind Erkrankungen mit erheblicher Morbidität und Mortalität, die zumeist chronisch rezidivierend verlaufen. Konsument:innen, die Opioide illegal erwerben, werden aktuell durch keine andere deutsche Leitlinie ausreichend adressiert. Die neu entwickelte S3-Leitlinie Opioidbezogene Störungen soll mit den in ihr enthaltenen Handlungsempfehlungen im Bereich zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität, der interdisziplinären Kooperation in der Versorgung betroffener Patient:innen sowie zu einer höheren Bereitschaft von Ärzt:innen zum Einstieg in die Behandlung opioidabhängiger Menschen beitragen. Vorrangige Ziele sind einheitliche Empfehlungen für Behandlungsplanung, Akut- und Postakutbehandlung, Rehabilitation und Nachsorge. Gruppen mit speziellen Bedarfen (Schwangere, Eltern, ältere Patient:innen) und besondere Versorgungsaspekte (z. B. in Haft und Maßregelvollzug) werden gesondert berücksichtigt.
Leitlinienkoordinator: Prof. Dr. Ingo Schäfer, Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS); Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
1 Geltungsbereich und Zweck.- 2 Leitlinienkapitel-. 3 Wichtige Forschungsfragen.- 4 Zusammensetzung der Leitliniengruppe.- 5 Informationen zu dieser Leitlinie.- 6 Redaktionelle Unabhängigkeit.