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Dieser autobiografische Essay setzt sich mit der Frage auseinander, inwiefern Mutterschaft als hinreichend gut empfunden werden kann. Wann bin ich als Mutter gut genug für mein Kind? Was bedeutet es für mein Muttersein, mich mit der Beziehung zur eigenen Mutter auseinanderzusetzen? Und ist es unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen mit den vielfältigen Ansprüchen an Frauen und Mütter bei noch immer nicht erreichter Gleichstellung überhaupt möglich, sich als gut genug zu erleben? Der Text schlägt dabei den Bogen von der eigenen Biografie zu den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Frauen damals Mütter waren und unter denen sie es heute sind. Kritisch betrachtet werden dabei historische Frauenbilder wie das der selbstlosen Mutter ebenso wie die heute propagierte bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung, welche implizit den Mythos einer vermeintlich natürlichen Mutterliebe weiterführt.
Sabine Löffler wurde 1984 in Lichtenstein (Sachsen) geboren, studierte Psychologie in Dresden und absolvierte anschließend eine Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie in Dresden und Berlin. Ihre Dissertationsschrift verfasste sie über Lebenssinn und Krankheitsbewältigung im Verlauf von Brustkrebs-erkrankungen. Sie ist freiberufliche Psychotherapeutin, Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Berlin.