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Ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgebraucht? Wie bewahrt man innere und äußere Freiheit, wenn sie unter Druckgerät? Die Bestseller-Autorin und Journalistin Sabine Rennefanz erlebt ihren 50. Geburtstag als Wendepunkt: Sie blickt zurück auf ihr Leben und die Träume des Kindes, das sie gewesen ist. Sie erzählt von den Müttern und Vätern, von Herkunft und Identität. Von ihrer großen Liebe, dem Zeitungmachen, die sie beinahe ihre andere Liebe gekostet hätte. Und sie erinnert sich an den Moment 1989, den sie lange für den wichtigsten ihres Lebens hielt. Ein berührendes und schonungsloses Buch über Gespenster, die sich nicht abschütteln lassen, und das, was von der Wut geblieben ist.
Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel, Tagesspiegel und Radio 1. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller 'Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration'. 2015 folgte der Roman 'Die Mutter meiner Mutter', 2019 'Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf' und 2022 'Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern'. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.