Sander Wilkens

Metaphysik und die Ordination des Bewusstseins

1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 428 Seiten
EAN 9783631652053
Veröffentlicht September 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
106,50 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Metaphysik und Logik rechnen die Beziehungen der Bewusstseinsvermögen gewöhnlich nicht zu den logischen Beziehungen. Eine Ausnahme ist Kants Unterordnung der Sinnlichkeit unter das Verstandesvermögen in der Kritik der reinen Vernunft. Die Logik lehrt außerdem, bei der Anschauung erhalte man stets nur einen einzigen Gegenstand, womit Kant die Geschichte zugleich rekapituliert und prädeterminiert. Fragt man nach der Umkehrbarkeit des Bestimmungsverhältnisses unter den Fakultäten, ergibt sich aber keine Falschheit oder Unmöglichkeit. Es eröffnet sich ein breites Feld an Möglichkeiten, die echte Determination in die Fakultäten zu verlegen und die Formen der Erkenntnis hiervon abhängig zu machen. Die Geschichte der Projektion wird in den Zeugenstand berufen, inklusive einer abschließenden Neubewertung der Korrespondenz.

Portrait

Sander Wilkens studierte Philosophie, Musikwissenschaft und Linguistik. Er promovierte in Musikwissenschaft und Philosophie und habilitierte anschließend an der Technischen Universität Berlin. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Philosophie der Bewusstseinsvermögen und Metaphysik, zum kollektiven Bewusstsein und zur Ästhetik, Herausgeber eines Bandes zur Philosophie von Leibniz und den Künsten, sowie Verfasser von Essays zur politischen Philosophie.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Konvertibilität des Bewusstseins oder der Ursprungsort logischer Diskrimination - Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1804 - Immanuel Kant - Über die methodische Konkurrenz von Urteil und Kategorie, Basisvorstellungen und -vermögen - Historie des Begriffes Ordre, Ordination, Ordonnanz - Girard Desargues' Brouillon projet d'une atteinte aux evenemens des rencontres du Cone avec un Plan (1639) - Blaise Pascals Essai des Coniques (1640) - Johann Heinrich Lamberts Die freie Perspektive, oder Anweisung, jeden perspektivischen Aufriß von freyen Stücken und ohne Grundriß zu verfertigen (1759) - Hermann von Helmholtz' Über den Ursprung der richtigen Deutung unserer Sinneseindrücke - David Hilbert.

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