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Wer bewacht die Wächter? Santiago Oquendo entführt den Leser in eine der verschlossensten und geheimnisvollsten Institutionen der Welt: die Päpstliche Schweizergarde. In sieben atmosphärisch dichten Legenden spinnt er ein Netz aus Eid, Blut, Schweigen und jahrhundertealten Geheimnissen, das tief in die Schatten des Vatikans führt.
Im Mittelpunkt steht ein junger Gardist aus den Schweizer Bergen, der an seinem ersten Tag im Dienst eine unerwartete Erbschaft antritt: die Hellebarde seines verstorbenen Vaters, in deren Messing ein rätselhaftes Zeichen eingraviert ist. Drei Linien, ein Bogen - ein Zeichen, das er zu kennen glaubt, ohne es je gesehen zu haben. Was sein Vater in zwölf Jahren Dienst schwieg, beginnt nun langsam ans Licht zu drängen.
Oquendo besitzt ein außergewöhnliches Gespür für Atmosphäre. Er lässt den Leser das Kopfsteinpflaster des Petersplatzes im Morgengrauen riechen, das Gewicht einer Hellebarde in fremden Händen spüren und die Stille einer Kaserne hören, in der jeder Atemzug eine Geschichte zu verbergen scheint. Seine Sprache ist präzise und poetisch zugleich - karg wie die Berglandschaft Uri, aus der seine Figuren stammen, und doch voll unterschwelliger Spannung.
Die sieben Legenden dieses Bandes bewegen sich an der Grenze zwischen Geschichte und Mythos, zwischen Pflicht und Verrat, zwischen dem Sichtbaren und dem, was hinter den Mauern des kleinsten Staates der Welt verborgen bleibt. Ein außergewöhnliches Werk für alle, die literarische Spannung und historische Tiefe gleichermaßen schätzen.
Santiago Oquendo ist ein Schriftsteller, dessen Werk sich mit Geschichte, Geheimnis und den verborgenen Narrativen religiöser Institutionen auseinandersetzt. Seine Recherchen führten ihn durch Archive und historische Dokumente, um die Geschichten derjenigen zu beleuchten, die in den Schatten großer Machtstrukturen standen. Mit einem Auge für atmosphärische Details und psychologische Tiefe schafft Oquendo Erzählungen, die Geschichte und Fiktion verflechten. Seine Arbeiten erkunden Themen von Loyalität, Erbe und den persönlichen Kosten institutioneller Macht. Er lebt zurückgezogen und widmet sich intensiv seinen literarischen Recherchen.