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Ingeborg-Bachmann-Preis 2016: Sharon Dodua Otoo »hat den wohl angesehensten deutschsprachigen Literaturpreis gewonnen« Philip Oltermann, The Guardian
»fabelhaft«, »beeindruckend«, »lang nachwirkende Stolpersteine«, »Satire, Witz und Ironie« - Sharon Dodua Otoo löst mit ihrem Schreiben und Denken große Begeisterung aus.
In ihren ersten beiden Novellen >die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle< und >Synchronicity< erzählt Sharon Dodua Otoo mit phantastischer Leichtigkeit, herzlichem Humor und schonungslosem Scharfsinn von Farben und Grautönen, von Unsicherheiten und Empowerment.
Sie hat einen deutschen Mann geheiratet, den schönsten Mann, und seinen Namen stolz getragen, bis sich herausstellt, dass seine andere Frau ausgewiesen wird. In >die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle< erzählt Sharon Dodua Otoo von einem bitteren Verlust, einer schonungslosen Bilanz und einer mutigen, trotzigen und willensstarken Frau, die sich neu erfindet.
Erst ist das Gelb weg, dann das Grün, das Blau und schließlich das Braun. Cee sieht keine Farben mehr, auch nicht ihre eigene Haut. Dann kehren die Farben zurück. Aber so einfach ist es nicht ... >Synchronicity< ist eine irrwitzige und verblüffende Geschichte, eine Adventsgeschichte.
»die Welt ist jederzeit zu erschüttern«, Sandra Kegel, Jurorin Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe 'Witnessed' und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals 'Resonanzen'. Mit dem Text 'Herr Gröttrup setzt sich hin' gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur 'Dürfen Schwarze Blumen Malen?', die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman 'Adas Raum' wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises 'Christine' ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt. Es folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien; 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Literaturpreise:
Ingeborg-Bachmann-Preis 2016