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Als Ärztin und Soldatin mit internationalen Einsätzen unter anderem in Mali und Afghanistan hat Sophia Wilk-Vollmann Menschen geholfen, die traumatische Erlebnisse durchlebt haben und nicht mehr in der eigenen Haut stecken möchten. Auch wenn die Militär- und ästhetische Medizin weit voneinander entfernt scheinen, sind beide Arbeitswelten gekennzeichnet durch ein hohes Spannungsfeld aus Erwartung, Hoffnung und Ängsten. Sophia Wilk-Vollmann hinterfragt gängige Schönheitsideale und kämpft gegen die Stigmatisierung von jenen, die sich für ästhetische Behandlungen entscheiden. Mit Offenheit, Präzision und Tiefe schildert sie die eindrücklichen Geschichten ihrer Patientinnen und Patienten, vom stereotypen Alphamännchen bis hin zur genderfluiden Transperson.
Sophia Wilk-Vollmann studierte von 2010 bis 2016 Medizin in Jena und promovierte anschließend. Zurzeit ist sie in der Wissenschaft als Dozentin und Forscherin zu den Themen der Notfall- und Katastrophenmedizin sowie der Kommunikation und der Patientensicherheit tätig. Seit 2016 arbeitet sie als Ärztin im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin. Ihre Erfahrungen bei der Bundeswehr als Offizierin und Ärztin unter anderem in Südafrika, Vietnam und Afghanistan haben sie nachhaltig geprägt. 2019 eröffnete sie ihre Praxis für minimalinvasive ästhetische Medizin, in der sie sich für Selbstbestimmung und für einen diskriminierungsfreien Umgang in der ästhetischen Medizin einsetzt.