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Westberlin, 1960er Jahre. Als Max zum ersten Mal Jimi Hendrix hört, reißt für ihn der Horizont auf. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Im Elternhaus fühlt Max sich doppelt eingemauert. Die Mutter zwingt ihn ans Klavier, während der Vater, Pianist, sich in das Schweigen seiner Generation hüllt, die NS-Vergangenheit ist noch sehr präsent. Langsam erkennt Max die deutschen Lebenslügen - und bricht aus. In die Rockmusik, die Subkultur, er protestiert, experimentiert, zieht in die Kommune I. Dann wird er von seiner Mutter zu einem Onkel nach Teneriffa gelockt. Es soll eine Umerziehung werden. Max muss sich die langen Haare abschneiden lassen, doch auf der Insel entdeckt er auch das illegale Leben, verliebt sich in die schöne Lourdes und gerät ins Visier der Guardia Civil. Der Faschismus ist in Spanien noch lebendig. Kann Max seine Freiheit finden?
In seinem autobiografisch inspirierten Roman erzählt Stefan Roloff von Jugend und Aufbegehren in den deutschen 60ern, zwischen dunkler Vergangenheit und Wirtschaftswunder, über die Popkultur und sexuelle Revolution hereinbrechen - wild, rauschhaft und frei.
Stefan Roloff, geboren 1953 in Westberlin, ist Maler und Filmemacher, er lebt in New York und Berlin. Er gilt als Pionier digitaler Foto- und Videokunst, seine Werke werden international ausgestellt und gesammelt, er arbeitete u.a. mit Peter Gabriel zusammen. Immer wieder befasste er sich mit der deutschen Geschichte, widmete sich Stasi-Opfern und der gegen die NS-Diktatur arbeitenden Widerstandsgruppe Rote Kapelle, der auch sein Vater, der Musiker Helmut Roloff, angehörte. In Durchbrenner, seinem ersten Roman, erzählt Roloff autofiktional und hart an der Wirklichkeit von seiner Jugend und dem Aufbegehren im Deutschland der 1960er Jahre.