Stephanie Kelle

Narzisstische Scham

Eine Untersuchung ihrer literarischen Darstellung bei Fjodor Dostojewski, Knut Hamsun und Franz Kafka. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 180 Seiten
EAN 9783631743652
Veröffentlicht Mai 2018
Verlag/Hersteller Peter Lang
50,85 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Obwohl unserer tabulosen Gesellschaft zunehmend Schamlosigkeit attestiert wird, ist die Auseinandersetzung mit Schamgefühlen gerade im «Zeitalter des Narzissmus» nicht obsolet. Dieses Buch liefert eine vergleichende Untersuchung der literarischen Darstellung von Scham in Dostojewskis «Der Doppelgänger» und «Aufzeichnungen aus dem Kellerloch», Hamsuns «Hunger» und Kafkas «Die Verwandlung». Mithilfe psychosozialer Theorien zu Scham und Narzissmus werden psychologische und gesellschaftliche Ursachen von Scham sowie Kompensationsstrategien aufgezeigt. Wiederkehrende Metaphern der Scham geraten in den Blick. Scham erscheint als ein ambivalentes Produkt narzisstischer Krisen, deren Entstehung auch auf gesellschaftliche Umbrüche im Zuge des anbrechenden modernen Kapitalismus zurückgeführt werden kann.

Portrait

Stephanie Kelle studierte Germanistik und Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Ihr Masterstudium in Komparatistik absolvierte sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihre Interessenschwerpunkte sind Motivforschung in Literaturen der Moderne und Literaturpsychologie.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenhang von Scham und Narzissmus - Vergleichende Untersuchung von psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen - Kompensationsstrategien und Motivik von Scham - Fjodor Dostojewskis «Der Doppelgänger» und «Aufzeichnungen aus dem Kellerloch» - Knut Hamsuns «Hunger» - Franz Kafkas «Die Verwandlung»

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