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Während sich die gängige europäische Integrationsforschung in der Debatte zwischen Funktionalisten und Föderalisten verfängt und den Europagedanken nur als Arabeske einer Institutionenanalyse behandelt, zeigt die Autorin am Beispiel der Schweiz die historische Wechselbeziehung zwischen der Entwicklung von Einigungskonzeptionen und dem Prozeß der Staats- und Nationswerdung. Gerade die Schweiz war um die europäische Einigung stets besonders bemüht und hat viele Pläne zu deren Verwirklichung ausgearbeitet, weshalb es verwundert, daß sie heute nicht Teil der Europäischen Union ist. Helvetisches Europa - Europäische Schweiz deckt durch feine textkritische Analyse in origineller Weise auf, wie die Idee Europa sowohl innen- als auch außenpolitisch instrumentalisiert wird und läßt dadurch Rückschlüsse auch auf aktuelle europäische Entwicklungen zu.
Die Autorin: Tamara Ehs, geboren 1980, studierte Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften sowie Rechtswissenschaften in Wien mit Studienaufenthalten an der London School of Economics and Political Science (LSE) und an der Science-Po in Lille. Zurzeit lebt und arbeitet sie als freie Wissenschaftlerin in Wien - unter anderem für die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik - und ist zudem als Analystin für den Oxford Council on Good Governance tätig.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Schweiz - Geschichte des Europagedankens - Europäische Anfänge - Die Verheißung der Freiheit: Europa oder der Nationalstaat? - Fortschrittsidee Europa - Europa: schweizerischer Machtbehelf - Europapläne aus der Schweiz, kommentiert.