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Inhaltsangabe zu "Ein ungewoehnliches Leben. So kann es auch sein." von Telli Bruns (Pseudonym)
Die Erzählerin, Jahrgang 1920, berichtet von ihrer Jugend und einer schicksalhaften Begegnung 1939 mit einem deutlich älteren Mann ("Riesen"), die in eine kurze Affäre und eine Schwangerschaft mündet. 1940 gibt sie ihren Sohn zur Adoption frei. Parallel adoptiert ein kinderloses Ehepaar denselben Jungen, später bekommt die Frau Zwillinge. Nach mehreren unbefriedigenden Beziehungen trifft die Erzählerin 1944 den "Riesen" wieder; nach einer versöhnten Nacht stirbt er im Krieg.
Der Ich-Erzähler, ihr 1940 adoptiertes Kind, wächst entbehrungsreich in Ost-Berlin auf, beginnt eine Lehre, bereitet sich aber selbst auf ein Hochschulstudium vor. In der Jugend sammelt er erste flüchtige sexuelle Erfahrungen.
1964 begegnen sich Erzähler (24) und leibliche Mutter (44) wieder; sie offenbart ihm seine Herkunft und initiiert ein intensives sexuelles "Experiment", das beide als aussergewöhnlich empfinden. Parallel entwickelt der Erzähler eine Beziehung zu einer schüchternen Lehrerin; nach 15 Monaten wird diese intim, sie heiraten 1967. Ab 1969 betruegt sie ihn jahrelang, 1981 verlässt er sie. Trotz der gescheiterten Ehe setzt er die besondere Beziehung zu seiner Mutter fort, die über Jahrzehnte als schicksalhaft gilt.
In Berlin beginnt er ein neues Leben, gestaltet eine Gartenlaube aus und findet 1989 eine Partnerin, die er 2003 heiratet; 2005 endet die körperliche Nähe, die Ehe bleibt platonisch bis zu ihrem Tod 2020. Die Treffen mit der Mutter dauern bis 2012; sie stirbt 2024 im Alter von 104 Jahren.
In seinen späten Jahren erlebt der Erzähler flüchtige Begegnungen, gesundheitliche Probleme und mehrere Operationen. Während der Rehabilitation beginnt er, seine Erinnerungen niederzuschreiben. Seine Autobiografien reflektieren ein Leben voller intensiver Erfahrungen, aussergewöhnlicher Beziehungen, Enttäuschungen, Widerstandskraft und der Fähigkeit zu Neuanfängen.
Kurzvita
Der Autor wurde 1940 in Ost-Berlin geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Nach einer handwerklichen Lehre holte er über den zweiten Bildungsweg das Abitur nach und absolvierte ein Hochschulstudium, das er trotz familiarer Widerstände aus eigener Kraft bewältigte. Sein Lebensweg war geprägt von intensiven Erfahrungen, beruflicher Selbstständigkeit und einem unerschütterlichen Willen, persönliche Krisen in schöpferische Energie zu verwandeln.
In späteren Jahren wandte er sich dem Schreiben zu und begann, seine aussergewöhnliche Lebensgeschichte niederzuschreiben - eine schonungslose, zugleich tief reflektierte Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust und moralischen Grenzerfahrungen. Seine autobiografischen Werke verbinden persönliche Authentizitaet mit psychologischer Tiefenschärfe und dokumentieren ein Leben zwischen gesellschaftlichen Normen, emotionaler Aufrichtigkeit und existenzieller Freiheit.