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Was passiert, wenn das Leben eines Mannes von der Uhr bestimmt wird? In einer Welt, in der Zeit das höchste Gut ist, erzählt Theodor Gottlieb von Hippel die Geschichte eines Mannes, der sein Leben minutiös nach dem Takt der Uhr ausrichtet. Im späten 18. Jahrhundert, einer Epoche des Wandels und der Aufklärung, wird der Protagonist von der Idee besessen, dass Präzision und Pünktlichkeit der Schlüssel zu einem erfüllten Leben sind. Diese Erzählung, die sowohl als gesellschaftliche Satire als auch als psychologische Studie gelesen werden kann, beleuchtet die Spannungen zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlichen Erwartungen. Der Leser wird in eine Welt entführt, in der die Uhr nicht nur die Zeit, sondern auch das Schicksal der Menschen bestimmt. Die Themen der Selbstdisziplin und der Kontrolle über das eigene Schicksal ziehen sich wie ein roter Faden durch das Werk. Durch die Entwicklung des Protagonisten wird deutlich, wie die strikte Einhaltung von Regeln sowohl Befreiung als auch Gefangenschaft bedeuten kann. Diese Geschichte bietet eine tiefgehende Reflexion über die menschliche Natur und die Suche nach Sinn in einer sich ständig verändernden Welt. Indem von Hippel die Mechanismen der Zeit und ihre Auswirkungen auf das Individuum untersucht, eröffnet er dem Leser neue Perspektiven auf die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung.
Theodor Gottlieb Hippel, ab 1790 von Hippel (* 31. Januar 1741 in Gerdauen / Ostpreußen; - 23. April 1796 in Königsberg / Ostpreußen) war ein deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker der Aufklärung. Er war Mitglied der preußischen Landrechtskommission, Stadtrat, Oberbürgermeister und schließlich Stadtpräsident von Königsberg. Hippel setzte sich für die rechtliche Gleichstellung von Frauen ein. Er war ein Freund Immanuel Kants.