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Diskussionsbeitrag / Streitschrift aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit konzentriert sich auf die gegenwärtigen Integrationsoptionen und -tendenzen der Europäischen Union.
Etwa neun Jahre nach dem Lissabon-Prozess ermisst sich die suprastaatliche Leistungsfähigkeit der EU offenkundig zunächst an ihrer Fähigkeit, nationale und supranationale Herausforderungen auf den internationalen und transnationalen Bühnen suprastaatlich oder zumindest intergouvernemental lösen zu können.
So ist es etwa in der Langfristperspektive als wesentlich anzusehen, dass EU-Institutionen von der Rechtmäßigkeit der "europäischen Governance" zu überzeugen imstande sind, um sich das Vertrauen und die Folgebereitschaft von Bürgern sowie der nationalen Regierungsvertreter ebenso im politischen Prozess zu sichern.
Unter diesen Umständen bleibt weiterhin fraglich, ob die europäische Integration sinn- und zweckgemäß fortgeführt werden kann oder früher oder später aufgegeben werden muss. Letzteres kann demnach nur vermieden werden, wenn sich die EU zukünftig vermehrt auf intergouvernementale Projekte konzentriert und ihre Mitgliedsländer dahingehend unterstützt, dass ein Großteil europäischer Völker hiervon profitieren kann.
Thiemo Schiele absolvierte nach Abschluss seiner kaufmännisch-informationstechnischen Ausbildung zunächst den Studiengang "B.A. Politik- und Verwaltungswissenschaft" und schließlich auch den Konsekutiv-Studiengang "M.A. Governance" an der Fernuniversität in Hagen (Westfalen) erfolgreich. Als freiberuflicher Politikwissenschaftler sowie Gründer der TS Staats- und Legitimitätsforschung richtet sich sein Forschungsinteresse vor allem auf Phänomene einer Staatlichkeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Zudem wendet er sich in seinen Studien kritischen Analysen der Governance im EU-Mehrebensystem zu (Institutionenökonomie im Hinblick auf Strukturen, Prozesse, Akteure, (nicht-) staatliche Handlungsweisen).