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Nachdem die Held*innen des ersten Bandes vom Asterion-Zyklus eine Odyssee durch weite Regionen der fremden Welt hinter sich gebracht haben, erreichen sie endlich das Ziel ihrer Reise: Den Stadtstaat Theliom. Doch die Metropole steht am Abgrund, zerrissen von Umsturzversuchen, in dem der glamouröse Schein des Adels nur die Fassade für Verrat und Verfall ist. Schon bald sind Zervan und Qyü zu Figuren in einem Spiel verborgener Mächte geworden, die in der Unterwelt der Katakomben und den eleganten Salons der Patrizier lauern. Magische Intrigen werden gesponnen, Machtgier, Größenwahn und Unterdrückung fordern ihren Tribut. Doch die wahre Gefahr lauert nicht in den Schatten der Stadt, sondern im brüchigen Gleichgewicht ihrer Seelen. Gequält von Sehnsucht und Selbstzweifeln, kämpfen Qyü und Zervan darum, sich selbst und einander nicht zu verlieren. Der zweite Teil des atemberaubenden Alternative-Fantasy-Epos über die Suche nach Liebe, Freundschaft und dem richtigen Leben in einer Welt, die aus den Fugen gerät.
Thomas Piesbergen studierte Archäologie in Hamburg und Berlin, promovierte über prähistorische Kosmologie und Architektur und leitete Ausgrabungen in Äthiopien, bevor er sich 2006 ganz für die Schriftstellerei entschied. Nach einem unveröffentlichten Roman über seine Erfahrungen in Afrika begann er bereits 2008 mit der Arbeit am Asterion-Zyklus.
2010 gründete er in Hamburg eine Schreibwerkstatt, seit 2017 unterrichtet er die Grundlagen des literarischen Schreibens auch an verschiedenen privaten Hochschulen. Neben seiner Tätigkeit als Dozent schreibt er kulturphilosophische Essays und Eröffnungsreden zu Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und ist als Textdichter und Komponist zweier Musikprojekte aktiv.
Seit 2024 ist Thomas Piesbergen ist Mitglied des Phantastik-Autor*innen-Netzwerks PAN e.V.