Thomas Riesenweber

Uneigentliches Sprechen und Bildermischung in den Elegien des Properz

Reprint 2012. 23,6 cm / 16,0 cm / 3,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 460 Seiten
EAN 9783110192490
Veröffentlicht Januar 2007
Verlag/Hersteller De Gruyter

Auch erhältlich als:

eBook (pdf)
159,95
159,95 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Die Arbeit ist die erste umfassende Studie über den properzischen Metapherngebrauch, der bereits Hertzberg als wichtigstes Merkmal der eigenwilligen Sprache des Dichters galt. Nach einer Einführung in die antike und moderne Metapherntheorie werden zahlreiche Aspekte uneigentlichen Sprechens und von Bildersprache im weiteren Sinne in den Elegien des Properz beleuchtet, darunter Vergleiche, Priameln, Sprichwörter, Allegorien, mehrstufige Verfremdungen (Metalepsen), Euphemismus und Drastik, Periphrasen. Ferner werden die verschiedenen Formen der Interaktion von Metaphern und Metonymien mit der Realebene untersucht, u. a. das Phänomen der -Intrusion-, Zeugmata und Amphibolien, verschiedene Identitätsstufen von Gottheiten, kühne Brachylogien und Synästhesien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Metaphernkontaminationen und der oft assoziativ verknüpften Metaphernfelder; dabei werden v. a. die nach alexandrinischer Manier besonders symbolreichen programmatischen Elegien der Bücher II-IV in den Blick genommen. Es zeigt sich, dass viele Kühnheiten, die in der modernen Properzforschung gerne mit dem Mittel der Konjekturalkritik beseitigt werden, dem originellen Sprach- und Stilempfinden des Properz zuzuschreiben sind.

Portrait

Thomas Riesenweber, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Hersteller
de Gruyter Mouton
Genthiner Straße 13

DE - 10785 Berlin

E-Mail: productsafety@degruyterbrill.com