Blick ins Buch

Thorsten Thielen

Friede und Recht

Studien zur Genese des frühmittelalterlichen Herrscher- und Tugendideals in der lateinischen Literatur der römischen Antike und des frühen Mittelalters. 21,6 cm / 15,3 cm / 5,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 874 Seiten
EAN 9783631732007
Veröffentlicht August 2017
Verlag/Hersteller Peter Lang
168,80 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Friede und Recht - mit keinem anderen Begriffspaar lassen sich Rechtfertigung und Anspruch mittelalterlicher Herrschaft besser beschreiben. In frühmittelalterlichen Volksrechten (leges), Urkunden, Fürstenspiegeln oder der Landfriedensbewegung dient es regelmäßig als Legitimationsgrundlage und Tugendnachweis. Der Autor widmet sich den römischen und christlichen Wurzeln dieser mittelalterlichen Legitimationsstrategie. Er stellt die Entwürfe der antiken und frühmittelalterlichen Literatur vom ersten vorchristlichen Jahrhundert bis zum siebten Jahrhundert dar. Neben der Rechtfertigung der Alleinherrschaft durch römisch-heidnische Autoren steht vor allem der Einfluss des Christentums im Mittelpunkt, der zuletzt in die römisch-christliche Herrschaftsideologie des Mittelalters einmündet.

Portrait

Thorsten Thielen studierte Rechtswissenschaften in Trier, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte arbeitete und als Lehrbeauftragter tätig ist.

Inhaltsverzeichnis

Tugend- und Staatsethik - Römische Republik: Cicero, Sallust - Kaisertugend: Vergil, Seneca, Tacitus - Panegyrik: Claudius Claudianus, Symmachus, Sidonius - Apologetik: Tertullian, Laktanz, Eusebius - Christliche Tugendethik: Ambrosius, Augustinus, Orosius, Salvian - Regna: Avitus, Ennodius, Boethius, Cassiodor, Venantius Fortunatus

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