Ulrich Brinkmann
Achtung vor dem Blumenkübel! Die Fußgängerzone als Element des Städtebaus

Ansichtspostkarten in Ost- und Westdeutschland 1949 bis 1989. 'Grundlagen / Basics'.
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Fußgängerzonen werden heute vielerorts als Problemzonen wahrgenommen. Seit den Sechzigerjahren graben Großmärkte an den Stadträndern dem innerstädtischen Einzelhandel das Wasser ab, der Online-Handel mit seinem 24-/-7-Service ist in den vergangenen 20 Jahren als Konkurrenz hinzugekommen, und die Ladenmieten erlauben meist nur noch Filialisten, in den Hauptgeschäftsstraßen präsent zu sein.
Die Stadtzentren stehen daher vor einem Wandel, der Fragen des Verkehrs ebenso berührt wie der Nutzungsmischung.
Es lohnt sich, über die Weiterentwicklung der Innenstädte nachzudenken, bieten sie doch gut proportionierte Stadträume, die sich zur Begegnung jenseits von Shopping-Streifzügen eignen, und zum Teil Stadtbilder, die tief in der Historie der Städte wurzeln. Zu dieser Geschichte gehört auch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. ­Ansichtskarten der Fünfziger- bis Siebzigerjahre sind ein Dokument des Wandels der Stadtzentren in der Bundesrepublik und der DDR: ihres baulichen Wandels ebenso wie der Veränderungen der Konsumgesellschaft. Ein Blick zurück auf diese vielerorts schon wieder verschwundene jüngste Vergangenheit kann helfen, lokale Besonderheiten zu erkennen und für die Weiterentwicklung der Innenstädte als mögliche Identitätsstifter zu aktivieren.

Ulrich Brinkmann wurde 1970 in Paderborn geboren und lebt in Berlin. Architekturstudium an der Technischen Universität Dortmund mit Abschluss Diplom-Ingenieur, seit 2000 Redakteur der "Bauwelt". 2015 Villa-Serpentara-Stipendiat der Akademie der Künste Berlin in ­Olevano Romano. 2018 erschien bei DOM ­publishers sein Buch "Die Urbanisierung
der latinischen Malerlandschaft. Postkarten der italienischen Nachkriegsmoderne".

ISBN 3869227176
EAN 9783869227177
Seiten 247 Seiten
Veröffentlicht Januar 2020
Verlag/Hersteller DOM Publishers
Autor Ulrich Brinkmann

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