Ulrich Knappe

Alter, neuer Kalter Krieg?

Eine philosophiegeschichtliche Analyse des Zusammenhangs von 'Sozialismus' und Frieden. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 214 Seiten
EAN 9783631656358
Veröffentlicht November 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
70,50 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Ist es nicht verwunderlich, mit welcher Präzision der Kalte Krieg an der Ukrainekrise wieder aufbricht? Die alten, eingeübten, systemischen, konfrontativen Denk- und Handlungsmuster sind nicht überwunden, sondern scheinbar nur zurückgedrängt worden. Wenn Verstehen und Verständigung, als Überlebensprinzip im Nuklearzeitalter, jedoch dauerhafter werden sollen, dann lohnt es sich, tiefer zu gehen und nach den überkommenen Ursachen für den neuen Ausbruch der Konfrontation zu suchen. Diese Schrift analysiert das Entstehen, die Existenz und den Untergang des Sozialismus und entwirft von daher die Konturen unterschiedlicher Friedenszustände, die diese Gesellschaftsordnung mitgeprägt hat. Ohne diesen weit gefassten philosophisch-historischen Bogen blieben sowohl Umfang und Tiefe der Auseinandersetzung im Kalten Krieg als auch die Wege für einen Annäherungsprozess im Dunkeln.

Portrait

Ulrich Knappe ist Hochschulingenieur und Diplomgesellschaftswissenschaftler. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die marxistisch-leninistische Philosophie, Philosophiegeschichte und die Entwicklung von Auffassungen zu Krieg und Frieden.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Sozialismus und gesellschaftliches Eigentum - Analyse der Entwicklung des realen Sozialismus in der Sowjetunion - Ursachen für das Entstehen des sowjetischen Totalitarismus - Frieden und Krieg unter totalitären Verhältnissen - Aufbäumen und Abstieg des sowjetischen und Aufstieg des chinesischen Sozialismusmodells - Der sowjetisch-chinesische Konflikt - Die Deutsche Demokratische Republik zwischen dem was war und dem, was sein sollte - der «Kalte Krieg» Frieden.

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