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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,3, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Europa zwischen Vertiefung und Erweiterung, Sprache: Deutsch, Abstract: Europäische Union, Verfassung, Konvent, Rat, Kommission, Osterweiterung ... Begriffe,welchen wir heute nicht mehr aus dem Weg gehen können. Begriffe, die allgegenwärtig sind,Begriffe, welche die Nachrichten im Fernsehen, in den Zeitungen oder im Radio prägen.Begriffe, die für viel mehr stehen als für bloße Institutionen oder Schlagwörter aus den letztenMonaten. Sie stehen für eine neue Epoche in der Geschichte, ein neues Denken, vielleicht für einneues, anderes oder sogar besseres Leben. Für ein neues Lebensgefühl?Europa stand fast 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges an einem entscheidendenWendepunkt. Die Einigung war nahe wie nie zuvor. Als ich diese Arbeit bereits fertiggeschrieben hatte, standen die entscheidenden Verhandlungen in Brüssel noch bevor. Wie wirnun alle wissen, scheiterten sie an Polen und Spanien. Ob Europa jemals eine eigene Verfassunghaben wird oder ob sich die "Kernstaaten" zusammenschließen weiß niemand. Trotz dieserBrisanz möchte ich mich mit einer anderen Thematik auseinandersetzen. die, wenn es schlechtläuft, immer rein theoretisch bleiben wird: die Demokratie in Europa. Europa steht in seinemInneren vor einer besonders hohen Hürde; das vereinte Europa dem Bürger nahezubringen, ihn andiesem stetigen Prozess teilhaben zu lassen, ihn zu integrieren und zu fordern. Dabei muss dieUnion Starrheit und Schwerfälligkeit verlieren, sowie im Gegensatz dazu an Transparenz undEffizienz gewinnen. Der wichtigste Punkt aber ist die Einbindung des Bürgers. Er sollte dasGefühl bekommen an diesem Teil der Geschichte mitgewirkt zu haben, einen gewissen Grad anKontrolle ausüben zu können und somit ein Identitätslevel zu erreichen, welches für einefunktionierende Union geboten ist.Die folgende Arbeit soll sich nun zunächst mit der Entstehung der Verfassung beschäftigen unddanach das Problem der demokratischen Legitimation beleuchten. Gerade mich, als Studentin derRechtswissenschaften, interessiert, inwieweit die Verfassung auf das Volk Europaszurückzuführen ist oder welche Probleme in diesem Zusammenhang aufgetreten sind.Abgerundet werden meine Ausführungen mit einem kurzen Einblick in die Meinungen derBürger und Bürgerinnen zu diesem Thema. Ich werde für die Vereinfachung den Begriff"Europäische Verfassung" verwenden.