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Ruhrgebiet. 1975. Der 19-jährige Hauke ist von seinem Großvater und seiner Tante in einem kleinen Bergarbeiterhaus aufgezogen worden. Alle seine männlichen Vorfahren waren Bergleute, doch Hauke will Künstler werden. Er ahnt nicht, wie tief er in die Vergangenheit hinabsteigen muss, um seinen Traum zu verwirklichen. »Da ist kein Schachtgitter, nie eins gewesen. Statt Förderkorb ein schwarzes Loch. Da geht es wirklich tief hinab. Nach innen.«
Uwe Carow ist in Bochum geboren, als da noch die Sonne verstaubte.
Mit "Im Dunkeln zu Hause" ist er für den Literaturpreis Ruhr nominiert, der am 15. September in Gladbeck vergeben wird. Bei Red Bug Books sind seine Graphic Novels »Der Fänger« und »Atem holen« (mit Katrin Bongard), und »Shadow« (mit B. Morris Allen) erschienen. Für seinen Lyrikband »Station UC« ist er 2012 mit dem Brandenburgischen Literaturpreis ausgezeichnet worden.