Vanessa Esser

Mode im Geschichtsunterricht - Wie reagieren Menschen auf politische und kulturelle Phänomene in der Gestaltung ihrer Selbst? Die Mode als geschichtsdidaktischer Gegenstand im handlungsorientierten Unterricht.

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (epub), 26 Seiten
EAN 9783638518161
Veröffentlicht Juli 2006
Verlag/Hersteller GRIN Verlag
15,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,0, Universität zu Köln (Erziehungswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Hauptseminar zur Geschichtsdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema "Mode" und deren fachwissenschaftliche und fachdidaktische Einbindung in den Geschichtsunterricht. In diesem Zusammenhang rückt die gegenwärtige bildungspolitische Diskussion nach PISA und deren Bedeutung für die Geschichtsdidaktik ins Zentrum der Betrachtung. Die Bildungspolitik fordert in diesem Kontext anstelle einer allgemeinen fächerübergreifenden Zielvorstellung, die Formulierung fachspezifischer Ziele. Für das Fach Geschichte sollen demnach Bildungsstandards formuliert werden, die festlegen, welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche zu einer bestimmten Jahrgangsstufe mindestens erreicht haben müssen. Dabei liegt diesem Kompetenzkonzept jedoch ein breit gefächerter Wissensbegriff zugrunde, der sich nach PISA deutlich von einem umgangssprachlichen Wissensbegriff, in welchem Wissen auf reproduzierbares Faktenwissen reduziert wird, absetzt. Das Ziel des Geschichtsunterrichts ist demzufolge nicht nur das Faktenlernen, sondern das Erlernen bestimmter Fähigkeiten im Umgang mit Vergangenheit. Dieses Ziel des historischen Lernens, wird im Folgenden noch expliziter dargestellt. Die Anforderungen an die Geschichtsdidaktik, die sich aus diesem neuen Kompetenzkonzept ergeben, werden ebenfalls transparent gemacht und am Beispiel der Handlungsorientierung im Geschichtsunterricht veranschaulicht. Um die Mode als Gegenstand des Geschichtsunterrichts dabei mit in den Blick zu nehmen, soll der Begriff der Mode von einer oberflächlich betrachteten Ebene auf eine Ebene übertragen werden, die historische Sachverhalte reflektiert. Hierzu wird die Mode im Folgenden aus kulturhistorischer Sicht analysiert. Die Betrachtung der Mode auf dieser Ebene, soll vor allem dazu dienen, sich dem angestrebten Ziel historischen Lernens im Geschichtsunterricht zu nähern. Inwieweit dieses Ziel durch die gewählte Form und Thematik des handlungsorientierten Geschichtsunterrichts umgesetzt werden kann, soll im Verlauf der schriftlichen Darstellung geklärt werden.

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Hersteller
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